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Zulieferer Georg Fischer: fünf Millionen Euro Förderung

| Redakteur: Thomas Günnel

Das Bundesumweltministerium fördert die baden-württembergische Georg Fischer Automobilguss (GF) mit knapp fünf Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm. Das Unternehmen errichtet damit eine neue ressourcenschonende Fertigungsanlage für Gussteile.

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Das Bundesumweltministerium fördert die baden-württembergische Georg Fischer Automobilguss (GF) mit knapp fünf Millionen Euro.
Das Bundesumweltministerium fördert die baden-württembergische Georg Fischer Automobilguss (GF) mit knapp fünf Millionen Euro.
(Foto: Georg Fishcer Automotive)

Ziel des Projektes ist es, eine innovative Anlage zur ressourcenschonenden Produktion von Leichtbaugussteilen in Mittel- bis Kleinserien für die Fahrzeugindustrie zu errichten. Die neue Anlage besteht aus mehreren Einzelanlagen, die erstmalig miteinander kombiniert werden und einem übergeordneten IT-basierten und lernfähigen Dokumentations- und Steuerungssystem. Außerdem ist geplant, die Abgase der Anlage energieeffizient zu erfassen und zu reinigen. Das Unternehmen beziffert das Potenzial der möglichen CO2-Einsparung auf rund 11.000 Tonnen jährlich.

Steigende Nachfrage nach Leichtbauteilen

„Das Vorhaben zeigt, dass eine ressourcenschonende Produktion variantenreicher Gussteile mit flexiblen Stückzahlen wirtschaftlich möglich ist“, sagt die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesumweltministerium Rita Schwarzelühr-Sutter bei der Übergabe des Zuwendungsbescheids an die Firma. Georg Fischer produziert in Singen hoch beanspruchbare Gussteile für Pkw und Nutzfahrzeuge. Die steigende Nachfrage der Automobilhersteller nach Leichtbaugussteilen und die große Typenvielfalt erfordern ein größeres Angebot unterschiedlicher Gussteile. Eine ressourcenschonende Produktion variantenreicher, leichter Gussteile in flexibleren Stückzahlen ist laut Georg Fischer mit den bisherigen Anlagen nicht möglich.

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