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Wirtschaft Getrag prognostiziert positiven Wachstum

| Redakteur: Jens Scheiner

Der deutsche Getriebehersteller Getrag setzt seinen Wachstumskurs weiter fort. Für das im Dezember ablaufende Geschäftsjahr erwarte das Unternehmen einen Anstieg aller Kennzahlen.

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Getrag rechnet für 2015 mit einem Umsatz von etwa 3,5 Milliarden Euro und 4,4 Millionen abgesetzten Getrieben weltweit.
Getrag rechnet für 2015 mit einem Umsatz von etwa 3,5 Milliarden Euro und 4,4 Millionen abgesetzten Getrieben weltweit.
(Foto: Getrag )

So prognostizierte der Zulieferer für 2014 einen Umsatz von 3,32 Milliarden Euro, 3,75 Prozent mehr als im Vorjahr (3,2 Mrd. EUR). Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) wird voraussichtlich um 11,5 Prozent auf 229,7 Million Euro steigen (2013: 206,0 Mio. EUR). Für 2014 erwarte das Unternehmen einen Absatz von fast 4 Millionen Getriebeeinheiten. Das Investitionsvolumen in neue Produkte und Produktionsanlagen werde mit 256,7 Millionen Euro veranschlagt. Im vergangenen Jahr 2013 hatte der Zulieferer 158 Millionen Euro investiert. Für 2015 rechnet Getrag mit einem Umsatz von etwa 3,5 Milliarden Euro und 4,4 Millionen abgesetzten Getrieben weltweit. Davon werden circa 1,3 Millionen Einheiten Doppelkupplungsgetriebe sein.

Fünfjahres-Ausblick

Für den Zeitraum bis 2019 erwartet Mihir Kotecha, Chief Executive Officer von Getrag, einen weiteren Anstieg von Umsatz und Volumen: „Geplant ist, dass wir im Geschäftsjahr 2019 fünf Milliarden Euro Umsatz erwirtschaften und dabei fast 6,6 Million Getriebeeinheiten weltweit absetzen.“ Zwischen 2015 und 2019 wird der Absatz manueller Getriebe laut Unternehmen um 42 Prozent zunehmen. Im gleichen Zeitraum soll die Menge verkaufter Doppelkupplungsgetriebe um 62 Prozent wachsen. Kotecha wies darauf hin, dass China für Getrag zum größten Produktionsstandort werden soll. „Während unsere chinesischen Werke im kommenden Jahr etwa ein Viertel unserer weltweiten Getriebeproduktion ausmachen, wird dieser Anteil bis 2019 auf bis zu 45 Prozent anwachsen“, führte er aus. Gleichzeitig soll die Getriebeproduktion an westlichen Standorten auf einen Ausstoß von etwa 3,6 Millionen Getrieben pro Jahr moderat wachsen.

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