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Leoni Gewinne gesunken

| Redakteur: Michael Ziegler

Der Kabelspezialist Leoni muss im zweiten Quartal einen Gewinneinbruch hinnehmen. Der Konzernumsatz stieg hingegen im ersten Halbjahr 2012 gemessen am entsprechenden Vorjahreszeitraum.

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Leoni AG, Nürnberg.
Leoni AG, Nürnberg.
(Leoni)

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern beträgt von April bis Juni 2012 50,8 Mio. Euro und liegt damit unter dem 2011er Vergleichswert von 67,6 Mio. Euro. Als Grund gibt Leoni eine Verschiebung im Produktmix, hohe Integrationsaufwendungen für das zugekaufte Unternehmen Daekyeung sowie verschiedene Sonderfaktoren an. Der Umsatz stieg jedoch: Das Plus kommt laut dem Nürnberger Unternehmen durch die erstmalige Konsolidierung des Anfang 2012 komplett übernommenen südkoreanischen Bordnetz-Herstellers Daekyeung mit 54,8 Mio. Euro zustande.

Aus eigener Kraft wuchs Leoni nach eigenen Angaben um 58,8 Mio. Euro. Dagegen resultierte aus dem im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Kupferpreis ein negativer Effekt von 31,3 Mio. Euro. Das Konzern-EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) erhöhte sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres um 12 Prozent auf 144,5 Mio. Euro (Vorjahr: 129,0 Mio. Euro). Zu berücksichtigen ist dabei ein einmaliger Ertrag von 28,2 Mio. Euro aus der Veräußerung der Tochtergesellschaft Leoni Studer Hard. Deshalb nahm auch der von Januar bis Juni erzielte Konzernüberschuss von 82,2 Mio. Euro auf 99,1 Mio. Euro zu.

Im zweiten Quartal 2012 stieg der Leoni-Konzernumsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um knapp 3 Prozent auf 967,6 Mio. Euro (Vorjahr: 943,7 Mio. Euro) und erreichte damit fast den im Auftaktquartal 2012 verbuchten Wert.

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