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Beru Gewinnprognose korrigiert

| Redakteur: Thomas Weber

Auch der Spezialist für Zündungstechnik bekommt die Absatzkrise zu spüren und nimmt die Umsatz- und Gewinnprognose für dieses Jahr zurück.

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Wie die anderen Automobilzulieferer leidet auch Beru unter der Absatzkrise. In den ersten neun Monaten erzielte der Zündungstechnikspezialist einen Umsatz von 324,2 Millionen Euro, im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es noch 331,5 Millionen Euro. Auch das operative Ergebnis (EBIT) ging von 34,2 Millionen Euro auf 18,8 Millionen Euro zurück.

Im Bereich Erstausrüstung wirkten sich die Finanzkrise und die damit verbundenen Produktionsrückgänge bei den Fahrzeugherstellern spürbar aus. Die Erlöse in den ersten neun Monaten gingen in diesem Segment von 226,9 Millionen Euro auf 215,3 Millionen Euro zurück.

Aufgrund der sich verschärfenden Finanzmarktkrise und der damit verbundenen Absatzkrise in der Automobilbranche hat Beru eine verlängerte Betriebsruhe über Weihnachten, den Abbau der Urlaubs- und Gleitzeitkonten bis Ende des Jahres sowie reduzierte Wochenarbeitszeiten für alle Mitarbeiter ab Januar 2009 geplant.

Der Beru-Vorstand geht nicht davon aus, dass sich die Absatzflaute in der Automobilbranche kurzfristig verbessern wird. „Die Lage in der Automobilindustrie hat sich dramatisch zugespitzt“, stellte Vorstandsvorsitzender Thomas Waldhier fest.

dpa

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