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Produktionsstart GLC Coupé rollt in Bremen vom Band

| Redakteur: Christian Otto

Das sportliche SUV-Derivat wird ab sofort im Bremer Mercedes-Benz-Werk gefertigt. Damit rollen am norddeutsche Standort insgesamt zehn Modelle vom Band.

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Unter Beisein von Markus Schäfer (r.), Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management, lief das erste GLC Coupé in Bremen vom Band.
Unter Beisein von Markus Schäfer (r.), Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management, lief das erste GLC Coupé in Bremen vom Band.
(Bild: Daimler)

Im Mercedes-Benz Werk Bremen hat die Produktion des neuen GLC Coupés begonnen. Dies ist bereits der zweite Anlauf eines komplett neuen Modells am Standort in diesem Jahr.

„Mit dem Produktionsstart des GLC Coupés bauen wir unsere SUV-Familie als wichtigen Baustein in der Wachstumsstrategie von Mercedes-Benz weiter aus“, so Markus Schäfer, Mitglied des Bereichsvorstands Mercedes-Benz Cars, Produktion und Supply Chain Management. „Gleichzeitig stärken wir das Werk Bremen als Hauptproduktionsstandort der Baureihe in unserem flexiblen und effizienten Produktionsnetzwerk. “

Bis zu vier Modelle auf einem Band

Der Neuanlauf bedeutet auch eine Erweiterung der Bremer Produktpalette auf zehn Modelle. Damit steigen laut Daimler auch die Anforderungen an eine hochflexible Produktion am Standort. Das neue SUV-Coupé wird daher auf einer Linie mit der C-Klasse Limousine, dem C-Klasse T-Modell und dem GLC gebaut. Damit laufen im Werk Bremen in zwei von drei Montagehallen jeweils vier Modelle auf einem Band.

Bei der Montage des GLC Coupés kommt nach Unternehmensangaben erstmals eine neue Sitzeinrichtung zum Einsatz: Der Mitarbeiter schwingt in einer ergonomisch optimalen Position in den Fahrzeug-Innenraum, der durch die Coupé-typische Dachform schwerer zugänglich ist. Insbesondere Verkleidungsteile im Front- und Heckbereich lassen sich so leichter montieren.

GLK-Produktionsanlagen genutzt

Die einzelnen Karosserieteile des GLC Coupés werden im werkseigenen Presswerk geformt. Im Rohbau erfolgt die Karosseriefertigung laut Daimler ressourcen- und kostensparend auf einer Linie mit dem GLC. Hier konnten demnach durch die Wiederverwendung von Produktionsanlagen der Vorgänger-Baureihe GLK die vorhandenen Kapazitäten optimal weitergenutzt werden. Das habe auch den Investitionsbedarf begrenzt. Die Anlagen wurden modernisiert und bezüglich Zusammenspiel und Taktzeiten an die Produktionsanforderungen der neuen Baureihe angepasst.

Aktuell werden am Standort folgende zehn Modelle produziert: Die Limousine, das T-Modell, das Coupé und das Cabriolet der C-Klasse, das Coupé und Cabriolet der E-Klasse, der Geländewagen GLC, das GLC Coupé sowie die beiden Roadster SLC und SL.

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