Quartalszahlen GM erholt sich von Corona-Krise

Autor / Redakteur: dpa / Nick Luhmann

General Motors (GM) konnte nach Verlusten im Vorjahreszeitraum im gerade abgelaufenen Quartal wieder einen Milliardengewinn einfahren. Die Perspektive ist allerdings nicht ganz so rosig.

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GM-Renaissance-Center in Detroit
GM-Renaissance-Center in Detroit
(Bild: General Motors)

Der größte US-Autobauer verdient dank hoher Nachfrage nach SUVs und Pick-up-Trucks wieder gut. Im zweiten Quartal machte der Konzern 2,8 Milliarden Dollar (umgerechnet rund 2,4 Mrd. Euro) Nettogewinn, wie er am Mittwoch (4.08.) mitteilte. Vor einem Jahr hatte die Corona-Krise noch einen Verlust von circa 680 Millionen Euro verursacht.

Inzwischen hat sich das Geschäft erholt, den Umsatz steigerte GM um mehr als das Doppelte auf knapp 29 Milliarden Euro. Vorstandschefin Mary Barra sprach in einem Brief an die Aktionäre von einem starken ersten Halbjahr, warnte jedoch vor anhaltenden Herausforderungen.

So litt die Bilanz zuletzt weiter unter Produktionsproblemen aufgrund von Computerchip-Engpässen, zudem fielen hohe Sonderkosten wegen eines großen Rückrufs an. Ein Ende des Chip-Mangels ist nicht in Sicht, das setzt dem US-Autoriesen weiter zu. In der kommenden Woche müssen deshalb drei Werke in Nordamerika vorübergehend schließen.

Dennoch hob GM die Jahresziele an und rechnet nun mit einem bereinigten Betriebsgewinn von bis zu 11,4 Milliarden Euro. Zuvor hatte das Unternehmen für 2021 maximal 9,3 Milliarden Euro in Aussicht gestellt. Die Aktie geriet vorbörslich zunächst trotzdem ins Minus. Analysten hatten einen höheren Quartalsgewinn erwartet.

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