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Neue Modelle GM plant globale Billigauto-Familie

| Autor / Redakteur: Jens Rehberg / Jens Scheiner

General Motors investiert umgerechnet rund 4,6 Milliarden Euro in die Entwicklung einer Billigauto-Familie für Brasilien, China und andere Wachstumsmärkte.

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General Motors investiert umgerechnet rund 4,6 Milliarden Euro in die Entwicklung einer Billigauto-Familie für Brasilien, China und andere Wachstumsmärkte.
General Motors investiert umgerechnet rund 4,6 Milliarden Euro in die Entwicklung einer Billigauto-Familie für Brasilien, China und andere Wachstumsmärkte.
(Foto: Ampnet)

Wie der Konzern bekannt gab, sollen die Modelle in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Partner SAIC Motor entwickelt und unter dem Chevy-Label vermarktet werden. Das erste Fahrzeug der neuen Reihe soll 2019 vom Band laufen. Die Fertigung sei in China, Brasilien, Mexico und Indien geplant. Durch die verstärkte Einbindung lokaler Zulieferer verspricht sich GM deutliche Kosteneinsparungen. Bis 2025 will der Hersteller die Anzahl an Plattformen von derzeit 26 auf nur noch 4 eindampfen.

Zwei Millionen Fahrzeuge pro Jahr

Die neuen Autos sollen mehrere nicht näher benannte B-Segment-Modelle des Konzerns ersetzen und ein jährliches Produktionsvolumen von bis zu zwei Millionen Einheiten erreichen. Der Vertrieb in den USA wurde ausdrücklich ausgeschlossen. In Europa ist Chevrolet seit 2014 nicht mehr aktiv. Der für die Produktentwicklung verantwortliche GM-Vizepräsident Mark Reuss kündigte an, die neuen Modelle würden auf den in Frage kommenden Wachstumsmärkten in Punkto Ausstattung und Preis-Leistungs-Verhältnis kaum zu schlagen sein.

Nachdem GM-Konkurrent Volkswagen jahrelang an Plänen für eine Billigauto-Familie gefeilt hatte, haben die Wolfsburger bereits im Juni erklärt, ab 2018 entsprechende Fahrzeuge in SUV-, Stufen- und Schrägheck-Varianten auf den Markt bringen zu wollen. Auch Volkswagen will die Autos in China bauen. Die Modelle sollen umgerechnet zwischen 8.000 und 11.000 Euro kosten.

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