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Wirtschaft GM und Ford prüfen Produktion von medizinischen Geräten

| Autor/ Redakteur: dpa / Svenja Gelowicz

Die beiden Autohersteller könnten möglicherweise auch Beatmungsgeräte produzieren. Auch in Großbritannien hofft die Regierung auf fachfremde Unternehmen, die solche Geräte herstellen sollen.

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Autohersteller könnten bald auch Medizingeräte produzieren.
Autohersteller könnten bald auch Medizingeräte produzieren.
(Bild: Ford)

Die beiden größten US-Autohersteller General Motors (GM) und Ford prüfen im Kampf gegen die Coronavirus-Krise, medizinische Geräte herzustellen. Vorstandschefin Mary Barra habe der US-Regierung am Mittwoch signalisiert, dass GM nach Lösungen zur Unterstützung bei der Bewältigung der Krise suche, teilte das Unternehmen mit. Dabei werde etwa untersucht, ob medizinische Ausrüstung wie Beatmungsgeräte produziert werden könne.

Auch der zweitgrößte US-Autohersteller Ford will prüfen, ob er auf diese Weise helfen kann und hat dazu laut eines Statements in US-Medien bereits Gespräche mit der Regierung in den Vereinigten Staaten und auch in Großbritannien geführt. Zuvor hatten allerdings sowohl GM als auch Ford vorübergehende Produktionsstopps in Nordamerika aufgrund der Coronakrise angekündigt. Die Bänder sollen in den USA, Kanada und Mexiko zunächst bis zum 30. März stillstehen.

Auch Großbritannien hofft auf fachfremde Firmen

In Großbritannien mangelt es an Beatmungsgeräten für den erwarteten Anstieg schwerkranker Patienten mit der Lungenkrankheit Covid-19. Premier Boris Johnson setzt nun darauf, dass auch fachfremde Firmen die lebenserhaltenden Geräte produzieren könnten. Der Regierungschef wollte Medienberichten vom Montag (16. März) zufolge unter anderem die Unternehmen Honda und Dyson um Hilfe bitten.

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