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Grammer Automotive Grammer-Pläne in China

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Die Grammer Automotive will ab Mitte 2006 in China vertrete sein: Das Hauptquartier entsteht derzeit in Teda, der Wirtschaftszone von Tianjin.

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( Archiv: Vogel Business Media )

Die Grammer Automotive will ab Mitte 2006 in China vertrete sein:

Das Hauptquartier entsteht derzeit in Teda, der Wirtschaftszone von Tianjin. Neben den Verwaltungsabteilungen entsteht dort auch eine neue Produktionsanlage. Im nordchinesischen Changchun wird ein weiterer Standort aufgebaut. "Wir folgen damit unserem Kunden FAW/VW in diesen rasant wachsenden Markt", erläutert Norbert Mirbeth, Manager Internationale Projekte der Grammer Automotive.

Doch sei der Zeitplan recht eng: "Die bindende Vorgabe besagt, dass wir ab Anfang August ausschließlich in China produzierte Kopfstützen und Armlehnen liefern müssen. Daher beginnen wir ab Januar mit der Schulung der chinesischen Mitarbeiter in Amberg". Während man für den Standort Changchun noch auf der Suche nach einer geeigneten Produktionshalle sei, werde im 140 Kilometer südöstlich von Peking gelegenen Tianjin schon eifrig renoviert:

"Unser chinesisches Hauptquartier besteht aus zwei Hallen mit 12.000 Quadratmetern Produktionsfläche", erläutert Horst Übelacker, Produktbereichsleiter Global Operations der Grammer Automotive. "Hinzu kommen 3.600 Quadratmeter Bürofläche. Sie werden zu einem späteren Zeitpunkt zusammen mit der Grammer Seating Systems Division genutzt". Dieser Unternehmensbereich ist seit 1998 in Xiamen angesiedelt.

"Damit werden wir künftig Synergieeffekte nutzen können", ergänzt Horst Übelacker. Denn die Seating Systems Division verfüge über langjährige China-Erfahrung, während die Automotive-Division auf logistisches Know-how zurückgreifen könne.