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Mahle Griff nach Mopisan

| Redakteur: Thomas Weber

Der Stuttgarter Konzern hat einen Mehrheitsanteil von 60 Prozent am türkischen Motorenteile-Hersteller übernommen.

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Die Mahle GmbH hat einen Mehrheitsanteil von 60 Prozent am türkischen Motorenteile-Hersteller Mopisan übernommen. Mopisan verfügt in der Türkei über zwei Produktionsstandorte in Konya und Izmir, wo hauptsächlich Kolben und Zylinderkomponenten hergestellt werden. Diese Werke sollen künftig insbesondere der Produktion von Motorenteile für den Ersatzteilbedarf dienen, teilt der Stuttgarter Mahle-Konzern mit.

Mit der mehrheitlichen Übernahme von Mopisan ergänzt Mahle seine auf Kleinserien ausgerichteten flexiblen Fertigungskapazitäten für Kolben, Kolbenbolzen und Zylinderlaufbuchsen. „Das freie Handelsgeschäft ist für Mahle ein strategisch wichtiger Wachstumsmarkt. Mahle Mopisan wird unser bisheriges Motorenteile-Geschäftssegment für diesen Markt ergänzen“, erklärt Prof. Dr. Heinz K. Junker, Vorsitzender der Mahle-Geschäftsführung.

Mopisan stellt seit über 50 Jahren Motorenkomponenten für Otto- und Dieselmotoren her und beliefert Motorenhersteller, Fahrzeugteilehandel und Instandsetzungsbetriebe in mehr als 70 Ländern. Im vergangenen Jahr wurden rund 1,5 Millionen Kolben produziert. 2007 erzielte das Unternehmen mit 580 Mitarbeitern einen Umsatz von 24 Millionen Euro.

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