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Neuzulassungen Großbritannien schiebt Europa an

| Redakteur: Christoph Baeuchle

Die Nachfrage in Großbritannien hat den europäischen Automobilmarkt vor einem größeren Minus bewahrt. Die Neuzulassungen auf der Insel stiegen um 10,8 Prozent und erreichten den höchsten Stand seit 2007.

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Großbritannien hat ein gutes Jahr hinter sich.
Großbritannien hat ein gutes Jahr hinter sich.
(Foto: Pixabay)

Der Automobilmarkt in Großbritannien hat ein gutes Jahr hinter sich: Die Neuzulassungen seien 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 10,8 Prozent auf knapp 2,3 Millionen Pkw gestiegen, teilte der britische Verband Automobilverband Society of Motor Manufacturers and Traders (SMMT) mit. Damit stiegen die Neuzulassungen auf den höchsten Stand seit 2007.

Während der europäische Markt nur leichte Anzeichen der Besserung zeige, seien die Neuzulassungen in Großbritannien 22 Monate in Folge gewachsen und hätten die anderen Länder Europas hinter sich gelassen, betont SMMT-Chef Mike Hawes. Er gehe davon aus, dass die Neuzulassungen in 2014 stabil bleiben. Unterm Strich erwartet der Verband ein Plus von 1 Prozent.

Die deutschen Hersteller konnten von der positiven Entwicklung profitieren: Mercedes-Benz (+19,2 Prozent) und Audi (+14,9 Prozent) legten zweistellig zu, BMW (+6,3 Prozent), Volkswagen (+6 Prozent) und Porsche (+3,3 Prozent) wuchsen einstellig.

Auch Ford, mit knapp 311.000 Einheiten der absatzstärkste Hersteller, konnte kräftig wachsen. Insgesamt legte das blaue Oval um 10,3 Prozent zu. Die Opel-Schwestermarke Vauxhall hat ihren Absatz um 11,7 Prozent gesteigert.

Nur wenige Marken konnten vom britischen Höhenflug nicht profitieren und schrieben rote Zahlen. Mit einem Minus von 13,4 Prozent auf knapp 12.000 Einheiten ist Chevrolet der größte Anbieter mit rückläufiger Nachfrage. Auch Chrysler (–24,5 Prozent), Alfa Romeo (–21,6 Prozent), Smart (–5,4 Prozent), Jeep (–3,3 Prozent) und Bentley (–2,8 Prozent) waren betroffen.

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