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Opel Gute Aussicht für den Astra

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Opel hat den Astra überarbeitet. Nach dem Facelift ist das Volumenmodell in der GTC-Version jetzt mit Panorama-Winschutzscheibe erhältlich.

Für Sonnenhungrige gibt es in der GTC-Version jetzt auf Wunsch eine Panorama-Windschutzscheibe.
Für Sonnenhungrige gibt es in der GTC-Version jetzt auf Wunsch eine Panorama-Windschutzscheibe.
( Archiv: Vogel Business Media )

Nach drei erfolgreichen Jahren ließ Opel seinem Kompaktmodell Astra das erste Facelift zuteil werden. Die Änderungen an der Karosserie blieben aber marginal - etwas Stoßfängerkosmetik, neue Heckleuchten und ein überarbeiteter Innenraum mit neuen Oberflächen.

Auf Wunsch spannt sich nun im Astra GTC, der sportlich aufgemachten Zweitürer-Variante des Rüsselsheimer Kompakten, die wahrscheinlich größte Windschutzscheibe der Autowelt von der Spritzwand bis über die Köpfe von Fahrer und Beifahrer. Sie sorgt für eine ungewöhnlich gute Aussicht, weil der übliche Querbalken zwischen Windschutzscheibe und Glasdach fehlt - genießen sollte das allerdings nur der Beifahrer.

Änderungen vor allem unterm Blech

Noch mehr tat sich unter dem Blech. Opel ist bekannt für eine hochproduktive Motorenentwicklung, die in kurzen Anständen neue Aggregate auf den Markt bringt. Und so ersetzten die Rüsselsheimer den keineswegs veralteten Zweiliter-Benziner mit Turbolader durch einen 1,6-Liter mit 132 kW/180 PS. Größer als der Leistungszuwachs ist der Verbrauchsvorteil der kleineren Maschine. Im Durchschnitt sollen nur 7,7 Liter und damit 1,3 Liter pro 100 Kilometer weniger als beim abgelösten Motor durch die Einspritzdüsen laufen.

Zweifellos im Schatten des sportlichen Turbos steht die zweite Benziner-Neuheit, die dafür im Verkauf die Nase vorn haben dürfte. Den bekannten 1,6-Liter-Sauger mit Twinport-Technik statteten die Opel-Techniker mit Nockenwellenverstellung aus. Er leistet nun 85 kW/115 PS.

Neu entwickelte 1,7-Liter-Dieselmotoren

Mehr Leistung bei weniger Verbrauch versprechen die Opel-Ingenieure auch für die beiden neuentwickelten 1,7-Liter-Diesel, die im Frühjahr den noch von Fiat stammenden 1,9-Liter ablösen sollen. Lediglich dessen stärkste Version bleibt im Programm. Die neuen Aggregate leisten 81 kW/110 PS beziehungsweise 92 kW/125 PS und sollen zwischen 0,5 und 0,9 Liter weniger verbrauchen als ihre Vorgänger. Der Astra kostet ab 16.160 Euro. Der 1,6-Liter-Turbo ist ab 23.335 Euro zu haben.