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Deutz Gutes Ergebnis und neues Kapital erwartet

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Der Motorenhersteller rechnet trotz schleppender Konjunktur nach wie vor mit einem verbesserten Ergebnis und will mit neuem Kapital die Unabhängigkeit sichern.

( Archiv: Vogel Business Media )

Die Deutz AG hat ihre Prognose für das Gesamtjahr 2003 bekräftigt. Der Motorenhersteller teilte bei Vorlage der Neunmonatszahlen am Donnerstag, 23.10, ad hoc mit, er rechne trotz schleppender Konjunktur nach wie vor mit einem verbesserten Ergebnis. In den ersten neun Monaten ging der Umsatz bei leicht gesteigertem Auftragseingang um 0,4 Prozent zurück. Das Nachsteuerergebnis lag mit 2,5 (2,1) Millionen Euro über dem Vorjahreswert, wobei dafür geringere Zinsausgaben verantwortlich waren.

Das Betriebsergebnis (EBIT) blieb mit 30,4 (30,7) Millionen Euro knapp unter Vorjahr. Die geplante Kapitalerhöhung beim Kölner Motorenbauer soll noch im laufenden Jahr durchgeführt. Der Schritt wird Deutz etwa 68,7 Millionen Euro neues Eigenkapital zuführen. Es ist geplant, dass die italienische Same Deutz-Fahr Gruppe alle neuen Aktien zum gesetzlich festgelegten Mindest-Angebotspreis von 2,56 EUR übernimmt.

Die Hauptanteilseigner von Deutz, die Deutsche Bank AG und die AB Volvo, hätten zugesagt, ihre Bezugsrechte nicht auszuüben. Deutz will nach eigenen Angaben mit der Transaktion die beabsichtigte langfristige Partnerschaft mit der Same Deutz-Fahr Group SpA, Treviglio, unterstreichen. Mit der Zuführung von neuem Eigenkapital werde gleichzeitig die langfristige Unabhängigkeit von Deutz als Publikumsgesellschaft abgesichert, hieß es.