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China Market Insider Haben Chinas Autohersteller einen Vorteil durch bessere E-Plattformen?

| Autor / Redakteur: Henrik Bork* / Sven Prawitz

Spät entwickelten auch chinesische Autohersteller Fahrzeugplattformen. Doch dadurch sind die Architekturen moderner, was den OEMs zum Vorteil wird.

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Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet die »Automobil Industrie« regelmäßig über den chinesischen Automobilmarkt.
Mit dem Format „China Market Insider“ berichtet die »Automobil Industrie« regelmäßig über den chinesischen Automobilmarkt.
(Bild: Deposit Photos)

Wer zu spät kommt, den belohnt das Leben – das klingt erstmal falsch. Genau dies ist aber das Argument, mit dem Analysten immer häufiger einen Vorteil chinesischer OEMs und Start-ups gegenüber den traditionellen Autobauern begründen. „Spät“ bedeute eben auch „neu“ auf dem Automobilmarkt, argumentieren sie. Die Newcomer seien unabhängig von alten, herkömmlichen Plattformen und Produktionsweisen. Sie können derzeit radikaler auf neue, zukunftsweisende E-Plattformen setzen als viele Hersteller in Europa oder den USA.

Um bei der Transformation zur Elektrifizierung erfolgreich sein zu können, müssen etablierte OEMs ihre existierenden Modelle komplett zerstören.

Der „Wettbewerb der Plattformen“ sei das, was künftig über Gewinner oder Verlierer auf dem Automarkt entscheide, schreibt das chinesische Autoportal von 36kr.com. Der chinesische Autobauer Xpeng wolle noch vor dem Ende dieses Jahres die zweite Generation seiner E-Plattform vorstellen. Die größten Vorteile der neuen, von Anfang an auf E-Mobilität setzenden Plattformen seien, wie schnell damit neue Modelle auf den Markt gebracht werden können – und wie schnell die Plattformen selbst an neueste Technologien angepasst werden können, analysiert 36Kr.