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Cyberangriff Hackerangriff auf Garmin

| Autor / Redakteur: dpa / Jens Scheiner

Eine Lösegeld-Schadsoftware hat den Navigations-Spezialist Garmin lahmgelegt. Navigationscomputer konnten sich nicht mehr auf den neusten Stand bringen.

Wegen einer Lösegeld-Schadsoftware konnten sich Navigationsdaten von Garmingeräten nicht mehr aktualisieren.
Wegen einer Lösegeld-Schadsoftware konnten sich Navigationsdaten von Garmingeräten nicht mehr aktualisieren.
(Bild: Garmin)

Der Navigations-Spezialist Garmin ist Opfer einer Cyberattacke geworden, die in den vergangenen Tagen diverse Online-Dienste lahmlegte. Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Angreifer sich dabei Zugang zu irgendwelchen Kundendaten verschaffen konnten, teilte das Unternehmen am Montag (27. Juli) mit. Bereits am Wochenende hatte es im Netz Berichte gegeben, dass die Ausfälle von Garmin-Diensten auf eine Lösegeld-Schadsoftware zurückgingen.

Das bestätigte Garmin nun. Ein Teil der Systeme sei am Donnerstag (23. Juli) verschlüsselt worden. Die Schad-Software verschlüsselt Computer und verlangt Lösegeld für das Entsperren. Neben Privatleuten waren von solchen Attacken bereits unter anderem Krankenhäuser und lokale Behörden betroffen. Bei Garmin fielen unter anderem der Kundendienst und Website-Funktionen dadurch aus. Während der Betrieb wiederhergestellt werde, könne es noch zu Verzögerungen kommen, warnte Garmin.

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