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Zulieferer Hella: Umsatz wächst zweistellig

| Redakteur: Jens Scheiner

Die Hella KGaA Hueck & Co. hat im Geschäftsjahr 2013/2014, einen konzernweiten Umsatz von rund 5,3 Milliarden Euro erwirtschaftet (Vorjahr 4,8 Milliarden Euro). Das entspricht einem Wachstum von rund elf Prozent.

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Insgesamt zählt das internationale Entwicklungsnetzwerk über 5.800 Mitarbeiter. Das entspricht rund einem Fünftel der Beschäftigten weltweit.
Insgesamt zählt das internationale Entwicklungsnetzwerk über 5.800 Mitarbeiter. Das entspricht rund einem Fünftel der Beschäftigten weltweit.
(Bild: Hella)

Das bereinigte operative Ergebnis stieg auf rund 390 Millionen Euro (Vorjahr 290 Millionen Euro). Damit verbessert das Unternehmen die bereinigte EBIT-Marge von 6,0 Prozent auf 7,3 Prozent. Der Zulieferer führt das vor allem auf die wachsende Nachfrage nach LED-Scheinwerfern und Elektronikbauteilen zurück.

Geschäftsbereiche wachsen dynamisch

Im vergangenen Jahr hat sich der Zulieferer in allen Segmenten positiv entwickelt, insbesondere im Segment Automotive, hier stieg der Umsatz um 14 Prozent auf rund 3,9 Milliarden Euro (Vorjahr 3,4 Milliarden Euro) bei einem EBIT von rund 290 Millionen Euro. Das Geschäft im Segment Aftermarket wuchs um rund zwei Prozent auf einen Umsatz von rund 1,1 Milliarden Euro (Vorjahr 1,1 Milliarden Euro), war dabei aber durch negative Wechselkurseffekte beeinflusst. Das EBIT lag hier bei 80 Millionen Euro. Auch der Bereich Special Applications steigerte den Umsatz leicht um ein Prozent auf 0,3 Milliarden Euro (Vorjahr 0,3 Milliarden Euro) bei einem EBIT von rund 30 Millionen Euro. Laut Unternehmensangaben beträgt die Eigenkapitalquote 30,5 Prozent zum Stichtag 31. Mai 2014 . Die verfügbare Liquidität liege bei über 650 Millionen Euro.

Durch die Platzierung einer Unternehmensanleihe in Höhe von 300 Millionen Euro mit einer Laufzeit von dreieinhalb Jahren hat der Zulieferer im Februar 2014 die im Oktober 2014 auslaufende Anleihe in Höhe von 200 Millionen Euro refinanziert. Ein zentraler Baustein der Wachstumsstrategie sind laut Hella Joint Ventures mit Partnern. Im vergangenen Geschäftsjahr haben Gemeinschaftsunternehmen einen externen Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro sowie ein Ergebnis von 145 Millionen Euro erwirtschaftet.

Ausbau weiterer Werke

Im Geschäftsjahr 2013/2014 hat der Konzern rund 9,3 Prozent Umsatzes in Forschung und Entwicklung investiert. Ein wichtiger Meilenstein war die Einweihung des Entwicklungszentrums für Elektronik in Lippstadt, das Raum für etwa 700 Mitarbeiter bietet und zum Ausbau des Standortes zum internationalen Technologiezentrum beiträgt. Insgesamt zählt das internationale Entwicklungsnetzwerk jetzt über 5.800 Mitarbeiter. Im Zuge der Globalisierungsinitiative hat der Zulieferer im Geschäftsjahr 2013/2014 rund 380 Millionen Euro Nettoinvestitionen in die Optimierung der globalen Organisation getätigt. Ein Schwerpunkt war der weitere Ausbau der Präsenz auf den internationalen Wachstumsmärkten, zuletzt durch die Einweihung der neuen, hochmodernen Werke in Jiaxing (China) und Irapuato (Mexiko).

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