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Zulieferer Heraeus blickt positiv in die Zukunft

| Redakteur: Jens Scheiner

Der Hanauer Technologiekonzern Heraeus hat das Geschäftsjahr 2014 auf Vorjahresniveau abgeschlossen. Der Produktumsatz lag ohne Edelmetall bei rund 1,8 Milliarden Euro und blieb damit auf der Höhe des Geschäftsjahrs 2013.

Bis zum Frühjahr 2017 soll das Innovation Center als das Herzstück des neu entwickelten Heraeus Technologie Campus fertiggestellt werden und Platz für mehr als 200 Mitarbeiter aus Forschung & Entwicklung bieten.
Bis zum Frühjahr 2017 soll das Innovation Center als das Herzstück des neu entwickelten Heraeus Technologie Campus fertiggestellt werden und Platz für mehr als 200 Mitarbeiter aus Forschung & Entwicklung bieten.
(Foto: Heraeus )

Wie das Unternehmen mitteilte lag der Produktumsatz inklusive verarbeiteter Edelmetalle 2014 bei 3,4 Milliarden Euro und der Edelmetallhandelsumsatz bei 12,2 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBIT) bereinigt um Währungseffekte liegt mit 245 Millionen Euro ebenfalls auf Vorjahresniveau. Wechselkurseffekte in Höhe von 57 Millionen Euro führten zu einem EBIT (IFRS) in Höhe von 188 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss lag bei 134 Millionen Euro und damit wie erwartet unter dem Vorjahreswert.

„Mit dem Geschäftsjahr 2014 sind wir insgesamt noch zufrieden“, so Jan Rinnert, Vorsitzender der Heraeus Holding Geschäftsführung. „In den vergangenen Monaten haben wir mit der Reorganisation und Fokussierung unseres Geschäfts wichtige Voraussetzungen für Leistungsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum in der Zukunft geschaffen. Wir richten uns stärker auf unsere Märkte und Kunden aus und werden so kurz- und langfristig zusätzliche Absatzpotenziale erschließen und weitere Marktanteile gewinnen können. Für die kommenden Geschäftsjahre erwarten wir daher eine nachhaltige Verbesserung bei Umsatz und Ertrag.“

In die Entwicklung neuer Produkte und Technologien investiert der Konzern nach eigenen Angaben jährlich rund 100 Millionen Euro. In den zurückliegenden Monaten hat das Unternehmen darüber hinaus die Infrastruktur für quervernetztes Denken und interdisziplinäre Forschung und Entwicklung weiter ausgebaut.

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