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Sicherheit Here tritt der Initiative „Data for Road Safety“ bei

| Redakteur: Maximiliane Reichhardt

Here ist der europäischen Initiative „Data for Road Safety“ beigetreten. Das Unternehmen will die Sicherheit auf den Straßen durch eine gemeinsame Datennutzung verbessern.

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Here will die Fahrsicherheit durch eine gemeinsame Datennutzung verbessern.
Here will die Fahrsicherheit durch eine gemeinsame Datennutzung verbessern.
(Foto: Here)

Der Entwickler und Anbieter von Kartendiensten Here will die Fahrsicherheit steigern und setzt sich deshalb für eine gemeinsame Nutzung von Daten ein. Millionen von Fahrzeugen sollen dafür anonymisierte Daten teilen – zum Beispiel mit den nationalen Zugangsstellen der EU, staatlichen Verkehrsbetrieben und Dienstleistern. So sollen Fahrer und Straßenbetreiber von zuverlässigeren Warnungen vor potenziellen Gefahren auf der Straße profitieren können. Um dieser Vision näher zu kommen, ist Here gestern (12. Juni) der europäischen Initiative „Data for Road Safety“ beigetreten.

„Data for Road Safety“

Das Unternehmen gab bekannt, dass es mit der EU Data Task Force (DTF) an einem Proof-of-Concept mit dem Titel „Data for Road Safety“ zusammenarbeitet, um sicherheitsrelevante Verkehrsinformationen, gemäß den geltenden EU-Vorschriften, an Verkehrsteilnehmer zu übermitteln. Die Initiative sieht vor, sicherheitsrelevante Daten aus verschiedenen Quellen, einschließlich der Straßeninfrastruktur und verschiedener Fahrzeugmarken, zusammenzuführen und allen Projektpartnern zugänglich zu machen. Im Rahmen des einjährigen Versuchs werden die teilnehmenden Organisationen die verschiedenen Aspekte des Betriebs eines solchen Datenökosystems untersuchen. Außerdem kündigte das Unternehmen an, dass es sich verpflichtet, die unter einer Creative Commons-Lizenz (CC) vertriebenen europäischen sicherheitsrelevanten Daten den Verbrauchern kostenlos zugänglich zu machen. Die Daten können von Fahrzeugflotten und der Straßeninfrastruktur stammen.

BMW hat angekündigt, dass er als erster Automobilhersteller eine Reihe von sicherheitsrelevanten Live-Daten aus seiner europäischen Flotte zur Verfügung stellen wird. Die Daten, die ab dem 1. Juli verfügbar sein sollen, umfassen anonymisierte Informationen, die von BMW- und MINI-Fahrzeugen gesammelt werden – zum Beispiel über rutschige Straßen, schlechte Sicht oder Unfälle.

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