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Karriere Herrtwich wird Leiter Automotive bei HERE

| Redakteur: Thomas Günnel

Der Entwickler und Anbieter cloudbasierter Kartendienste, HERE, ernennt Ralf Herrtwich zum Leiter seines Automotive-Bereichs. Herrtwich kommt von Daimler, wo er unter anderem im Bereich Fahrzeugautomatisierung tätig war.

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Ralf Herrtwich ist ab dem 1. Oktober Leiter Automotive bei HERE.
Ralf Herrtwich ist ab dem 1. Oktober Leiter Automotive bei HERE.
(Bild: HERE/Tschovikov)

Ralf Herrtwich ist ab dem 1. Oktober neuer Leiter des Automotive-Bereichs von HERE. In seiner neuen Rolle soll er vor allem die Funktionen der „Open Location Platform“ des Zulieferers in Fahrzeuge integrieren. Außerdem sollen unter seiner Führung ortsbasierte Techniken zur Unterstützung des autonomen Fahrens schneller bereitstehen. Ralf Herrtwich kommt von der Daimler AG, wo er seit 1998 in unterschiedlichen Positionen tätig war. Derzeit ist er dort als Direktor Fahrzeugautomatisierung und Fahrwerksysteme tätig. Herrtwich war auch Initiator des „Mercedes-Benz S500 Intelligent Drive“-Projekts. Dies gipfelte im August 2013 in der weltweit ersten autonomen Langstreckenfahrt in städtischem und ländlichem Verkehr auf deutschen öffentlichen Straßen, unterstützt von hochpräzisen 3D-Karten von HERE.

Vor seiner Zeit bei Daimler bekleidete Herrtwich diverse Management- und Führungspositionen bei RWE und IBM. Ralf Herrtwich hat ein Diplom und einen Doktortitel in Computerwissenschaften von der Technischen Universität Berlin, wo er seit 2009 als Honorarprofessor lehrt. Ab 1. Oktober ist er Senior Vice President und Mitglied der Geschäftsführung bei HERE. „In den vergangenen Jahren habe ich an einem der fortschrittlichsten Programme für selbstfahrende Fahrzeuge gearbeitet und viel darüber gelernt, welche Rolle Karten und ortsbasierte Dienste für die Zukunft des autonomen Fahrens spielen werden. Ich bin davon begeistert, was wir zu solchen Fahrzeugen beisteuern können und wie diese Fahrzeuge künftig mit ihren Sensoren, die permanent die Umwelt beobachten, zur Aktualisierung unserer Karten beitragen können. Dadurch können wir das vollständigste virtuelle Abbild unserer Welt in Echtzeit erschaffen“, sagt Herrtwich.

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