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ContiTech Hightech für Rigid Tubes

| Redakteur: Claus-Peter Köth

Bei der Herstellung der so genannten Rigid Tubes zur Turboladerschmierung setzt ContiTech seit zwei Jahren kontinuierlich auf den Ausbau der Robotertechnik.

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Top-Qualität, höhere Reinheit, extrem niedrige ppm-Zahlen, verbunden mit deutlichen Kostenvorteilen, nennt der Zulieferer als Ergebnis der Millioneninvestitionen. Begonnen wurde mit zwei Roboterzellen, eine dritte wurde 2008 installiert und die vierte folgt bis Mitte 2009.

Zuerst wurden die Druckprüfung und der Spülprozess automatisiert. Inzwischen werden auch Montage und Verpressung von einem Roboterarm erledigt. Rund 900 Leitungen schafft eine Roboterzelle pro Schicht – in der maximalen Ausbaustufe können so nahezu 11.000 Leitungen pro Tag produziert werden. „Die Installation und Auslegung hat sich als technisch sehr anspruchsvoll erwiesen“, bilanziert Dr. Michael Hofmann, Leitender Produktmanager Automobil bei ContiTech Anoflex im französischen Caluire, wo die Zellen eingerichtet wurden. „Außerdem erfordern die Roboter eine sehr hohe Instandhaltungskompetenz. Aber in der Serienproduktion haben sie sich zuverlässig gezeigt.“

Ölkreislauf zwischen Motorblock und Turbolader

Eingesetzt werden die von ContiTech entwickelten Rigid Tubes derzeit bei der Turboladerschmierung von Diesel- und Benzinmotoren der Kunden PSA, Ford, Volvo und BMW. Die Leitungen schließen den Ölkreislauf zwischen Motorblock und Turbolader. Durch zwei bewegliche Ringstücke ermöglichen sie den Toleranzausgleich am montierten Motor ohne den Einsatz des bisher üblichen Schlauchstücks.

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