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Elektromobilität Hochschule Bochum und ThyssenKrupp entwickeln Motor

| Redakteur: Thomas Günnel

Die Hochschule Bochum und ThyssenKrupp Electrical Steel entwickeln gemeinsam den Motor für das neue SolarCar der Hochschule Bochum.

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Das SolarWorld GT unterwegs in Arizona. Den Motor für den Nachfolger entwickelt die Hochschule Bochum gemeinsam mit Thyssenkrupp.
Das SolarWorld GT unterwegs in Arizona. Den Motor für den Nachfolger entwickelt die Hochschule Bochum gemeinsam mit Thyssenkrupp.
(Hochschule Bochum)

Der Nachfolger des aktuellen Sonnenwagens SolarWorld GT soll erstmals Elektromotoren mit Elektroband-Kernen erhalten. Bisher kamen aus Gewichtsgründen Luftspulenmotoren zum Einsatz, die aber in ihrer Leistungsdichte begrenzt sind. Die Hochschule Bochum arbeitet bei der Motoren-Entwicklung erstmals mit dem ThyssenKrupp Unternehmen ThyssenKrupp Electrical Steel zusammen. Das Unternehmen spielt als Elektroband-Hersteller eine weltweit führende Rolle. Das SolarCar stellt dabei nach Ansicht beider Kooperationspartner eine ideale Plattform dar, um das Zusammenspiel zwischen Leistungselektronik und Elektroband als Werkstoff für den Elektromotorkern zu untersuchen und die vielfältigen Einflussgrößen auf die Gesamtleistung des Fahrzeuges zu bewerten.

Vorgabe Alltagstauglichkeit

Der Weg zur Alltagstauglichkeit bestimmt seit über zehn Jahren die Solarcar-Entwicklungen in Bochum. Hier soll auch das neue Modell, dessen Namen noch nicht feststeht, Maßstäbe setzen. Das neue Modell soll wie der Vorgänger über zwei Sitze verfügen. Zusätzlich sind drei Türen und ein Gepäckraum vorgesehen – so lauten die Vorgaben für das Fahrzeug mit Tourenwagen-Design. Im Mai 2013 will das Studierenden-Team den Sportwagen der Öffentlichkeit präsentieren, der Härtetest folgt in Australien bei der Weltmeisterschaft der Solarmobile im Oktober 2013: 3.000 Kilometer von Norden nach Süden durch den Kontinent nur mit der Energie der Sonne.

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