Suchen

Karmann Hoffnung auf Kleinwagen-Cabrio

| Redakteur: Frank Henkhus

Karmann zeigt auf der Automesse (IAA) erstmals das Modell eines Kleinwagen-Cabrios.

Firmen zum Thema

Der Automobilhersteller und Dachspezialist aus Osnabrück verbindet mit der Präsentation der „Cabrio-Studie auf Basis des VW Polo“ die Hoffnung, einen Auftrag zur Fertigung eines neuen Komplettfahrzeugs zu bekommen. Einen entsprechenden Bericht der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ bestätigte ein Karmann-Sprecher. Während die Herstellung von Cabrio-Dächern bei Karmann zuletzt stark zulegte, läuft die Produktion offener Komplettwagen wie des Chrysler Crossfire und des Mercedes CLK in den nächsten Jahren aus.

Ein VW-Sprecher betonte, dass es sich bei dem Polo-Cabrio zunächst um eine Konzeptstudie handele. Dies bereits als ein Signal für weitergehende Pläne zu deuten, gehe zu weit. Anders als einige Mitbewerber ist Volkswagen im Marktsegment Cabrio-Kleinwagen derzeit nicht vertreten.

2014: 300 000 Cabriodächer

Karmann hatte jüngst erneut einen Umsatzeinbruch für das laufende Geschäftsjahr prognostiziert und als Grund unter anderen den schwächelnden Fahrzeugbau angegeben. Im Vergleich zum Vorjahr sollen die Erlöse um 26 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro sinken. In der „NOZ“ kündigte Karmann-Chef Peter Harbig an, die Zahl der von Karmann gebauten Cabriodächer werde sich bis zum Jahr 2014 von derzeit 170 000 auf jährlich weit über 300 000 verdoppeln.

dpa

(ID:224441)