Entwicklung Honda führt neuartigen Fahrsimulator ein

Redakteur: Lisa Marie Waschbusch

Honda wird im kommenden Jahr einen Fahrsimulator des Softwareentwicklers VI-grade im Technikzentrum in Deutschland einführen. Das System soll dem Unternehmen dabei helfen, die Lücke zwischen der virtuellen Entwicklung eines Prototypen und Tests zu schließen.

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Honda wird ab dem kommenden Jahr einen neuartigen Fahrsimulator mit neun Aktoren einsetzen.
Honda wird ab dem kommenden Jahr einen neuartigen Fahrsimulator mit neun Aktoren einsetzen.
(Bild: Honda)

Honda wird einen neuartigen Fahrsimulator einsetzen, der auf einer sogenannten „DiM250“(„Driver-in-Motion“)-Architektur basiert. Der neue Simulator wird am Standort des Technikzentrums in Offenbach ab dem zweiten Halbjahr 2018 zum Einsatz kommen. Das „DiM250“-System werde insbesondere in Bereichen der Fahrzeugdynamik und Fahranwendungen eingesetzt. Zudem könne man sich das System als zentrales Entwicklungs- und Testtool für Hondas ADAS-, HMI- und Antriebstechnologien sowie für automatisierte Fahrtechnologien in frühen Entwicklungsphasen vorstellen.

Simulator mit neun Aktoren

Um Fahrgefühl, Handling sowie Beschleunigung innerhalb eines einzelnen Simulators bestmöglich abbilden und zusätzliche Bewegungsbereiche erzeugen zu können, greift das „DiM250“-System auf neun Aktoren zurück. Die meisten Fahrsimulationen nutzen ähnlich wie Flugsimulatoren lediglich sechs Aktoren. Das „DiM250“-System konstruierte der Simulationssoftware-Entwickler VI-grade. Für Umsetzung und Fertigung war Saginomiya, Spezialist für automatische Steuerungssysteme, verantwortlich.

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