Flugtaxis Hyundai gründet Startup für den städtischen Luftverkehr

Autor / Redakteur: ampnet / Lena Sattler

Die Hyundai-Tochter Supernal will elektrisch betriebene Flugtaxis entwickeln. Bereits letztes Jahr präsentierte der Konzern ein erstes Konzept – der kommerzielle Jungfernflug soll aber erst in sieben Jahren stattfinden.

Auf der CES 2020 in Las Vegas zeigte Hyundai ein Modell seines geplanten Flugtaxis S-A1.
Auf der CES 2020 in Las Vegas zeigte Hyundai ein Modell seines geplanten Flugtaxis S-A1.
(Bild: Autoren-Union Mobilität/Hyundai)

Der Hyundai-Konzern hat ein weiteres Unternehmen gegründet. Supernal soll sich um die Weiterentwicklung des Geschäftsbereichs „Urban Air Mobility“ kümmern.

Das in den USA angesiedelte Unternehmen plant die Entwicklung mehrerer elektrischer Luftfahrzeuge für öffentliche und private Anwendungen. Der erste kommerzielle Flug ist für 2028 geplant. Anschließend soll der Betrieb im AAM-Markt (Advanced Air Mobility) in einem größeren Umfang aufgenommen werden.

Erstes Flugtaxi befördert bis zu fünf Personen

Bereits im vergangenen Jahr wurde mit dem Flugtaxi S-A1 ein erstes Konzept vorgestellt. Es soll weiterentwickelt werden und in drei Jahren die Genehmigung durch die US-Zulassungsbehörden erhalten. Das erste Flugtaxi von Supernal wird elektrisch betrieben sein und soll zu Beginn vier bis fünf Passagiere vollständig autonom im urbanen Umfeld sowie in Stadtnähe befördern können.

Supernal unterstützt zudem das CAAM (Canadian Advanced Air Mobility Consortium) beim Ausbau der AAM in Kanada.

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