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Neue Modelle Hyundai i20: Darf's ein bisschen mehr sein?

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Hyundai setzt seine Modelloffensive fort: Nach dem Kleinwagen i20, der auf dem Pariser Salon seine Publikumspremiere feiert, folgen im nächsten Jahr der Transporter H350 und das i20 Coupé.

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Kleinwagen kommt auch als Coupé.
Kleinwagen kommt auch als Coupé.
(Foto: Hyundai)

Hyundai will seine Position auf dem europäischen Markt ausbauen. Fünf Prozent Marktanteil strebt das Unternehmen bis zum Jahr 2017 an. Bis 2017 will die Marke insgesamt 22 neue Modelle und Derivate vorstellen. Den Auftakt bildeten der Kleinstwagen i10 und die Genesis Sportlimousine.

Jetzt folgt mit dem neuen i20, der im Oktober auf dem Pariser Autosalon im Oktober seine Publikumspremiere feiert, das nächste Modell. Die zweite Modellgeneration des kleinen Koreaners setzt auf ein Mehr an Platz, Ausstattung und Motoren – und folgt damit den Trends seines Segments.

Hyundai i20: Darf's ein bisschen mehr sein?
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Der Fünftürer greift die bekannte Designsprache auf: Der markentypische, von einem Chromrahmen eingefasste Hexagonalgrill wurde leicht nach unten versetzt und um einen darüber anschließenden schmalen horizontalen Lufteinlass ergänzt. Er verbindet Markenemblem und Scheinwerfer und soll die Breite des Fahrzeugs betonen. Schwarz glänzende C-Säulen erwecken den Eindruck eines schwebenden Dachs.

Mit 4,04 Metern legt der neue i20 in der Länge zwar nur um vier Zentimeter zu, bietet dank einer größeren Plattform aber zusätzlichen Freiraum im Interieur. Der Radstand misst jetzt 2,57 Meter, womit der VW-Platzhirsch Polo um ganze zehn Zentimeter übertroffen wird und nun selbst großgewachsene Insassen über 1,80 Meter im Fond ausreichend Kopf- und Beinfreiheit haben. Auch der Kofferraum schluckt jetzt zehn Prozent mehr als das Vorgängermodell: Sein Volumen wächst auf einen Klassenbestwert von 326 Litern, der sich durch Umklappen der Rückbank mehr als verdreifacht.

Im Interieur setzt Hyundai auf zusätzliche Individualisierungsmöglichkeiten: Sitzbezüge und Armaturenbrett sind in vier verschiedenen Farben erhältlich, Klavierlackoberflächen und Chromapplikationen an Lüftungsdüsen und Knöpfen sollen einen hochwertigen Eindruck erwecken.

Der Fahrer muss unterwegs nicht mehr auf sein Smartphone verzichten, eine auf dem Armaturenbrett angebrachte Dockingstation bindet Geräte von Samsung und Apple ins Bordsystem ein. Auf Wunsch fährt der neue i20 außerdem mit einem beheizbaren Lenkrad und einem Anti-Beschlagsystem für die Windschutzscheibe vor. Ein Spurverlassenswarner erhöht optional das Sicherheitsniveau.

Für den Vortrieb stehen fortan vier Triebwerke zur Wahl: zwei Benziner und zwei Dieselmotoren, die ein Leistungsspektrum von 55 kW/75 PS bis 74 kW/100 PS abdecken. Mit dem zusätzlichen Dieselmotor reagiert Hyundai auf die wachsende Nachfrage nach effizienten Triebwerken, Käufer können nun zwischen dem sparsamen 1,1-Liter-Dreizylinder mit 55 kW/75 PS sowie einen 1,4-Liter-Selbstzünder mit vier Zylindern und 66 kW/90 PS wählen.

Wie bereits beim kompakten i30 soll dem Fünftürer im kommenden Jahr ein dynamisch geschnittener Dreitürer folgen, das i20 Coupe. Eine langgezogene Motorhaube und eine bogenförmige, zum Heck hin abfallende Dachlinie kennzeichnen den Dreitürer. Eigenständige Heckleuchten sollen das Fahrzeug zudem vom Fünftürer abheben.

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Einen entscheidenden Beitrag zu Hyundais Wachstum soll der wachsende Markt für leichte Nutzfahrzeuge leisten: Auf der IAA in Hannover präsentiert Hyundai mit dem H350 den ersten Transporter in der Sprinterklasse. Das als Kastenwagen, Fahrgestell und Bus erhältliche Modell bietet bis zu 1,4 Tonnen Nutzlast und 2,5 Tonnen Anhängelast. Mit dem in den vorderen Stoßfänger integrierten Hexagonal-Kühlergrill, der auch in den Pkw-Modellen zum Einsatz kommt, ist die Familienzugehörigkeit auf Anhieb erkennbar.

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