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Motorsport Engineering Hyundai testet i30 N im Motorsport

| Redakteur: Christian Otto

Auf dem Nürburgring bekommt das Hochleistungsmodell Hyundai i30 N vor dem Serienstart seinen Feinschliff. Die Rennvariante orientiert sich dabei an dem späteren Straßenfahrzeug.

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Auf dem Nürburgring bekommt das Hochleistungsmodell Hyundai i30 N vor dem Serienstart seinen Feinschliff.
Auf dem Nürburgring bekommt das Hochleistungsmodell Hyundai i30 N vor dem Serienstart seinen Feinschliff.
(Bild: Hyundai / Racepicture.de)

Hyundai trat mit einem seriennahen i30 N beim zweiten Lauf der Langstrecken-Serie auf dem Nürburgring an. Der Einsatz des künftigen Hochleistungsmodells kurz vor dem Produktionsstart unterstützt den Entwicklungsprozess des ersten N-Fahrzeugs. Beim anspruchsvollen Rennen an der Nordschleife müssen sich die Fahrzeuge als leistungsfähig und haltbar bewähren. Aufgrund der geplanten Seriennähe startet der i30 N im Gegensatz zu den Rennfahrzeugen anderer Hersteller ohne größere Modifikationen. Er erhielt lediglich reglementbedingte Sicherheitsmodifikationen wie den Überrollkäfig und die Feuerlöschanlage. Auch beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring im Mai will Hyundai mit zwei i30 N starten.

Eigenes Prüfzentrum am Nürburgring

Seit dem Jahr 2013 betreibt Hyundai ein eigenes 3.600 Quadratmeter großes Prüfzentrum am Nürburgring, das zum europäischen Entwicklungszentrum in Rüsselsheim gehört. Die Hyundai-Ingenieure nutzen die 20,8 Kilometer lange Nordschleife mit ihren 73 Kurven und bis zu 17-prozentigen Steigungen für die besonders umfassenden Fahrzeugerprobungen. Der im Rennen eingesetzte Hyundai i30 N ist wie das spätere Serienmodell mit dem leistungsstarken 2.0 T-GDI Turbotriebwerk und manuellen Sechs-Gang-Handschaltgetriebe ausgestattet. Hyundai führt den i30 N im zweiten Halbjahr 2017 bei den Händlern ein.

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