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IAA Nutzfahrzeuge 2014 IAA Nutzfahrzeuge mit Premierenboom

| Redakteur: Andreas Grimm

In Hannover erwartet die Besucher der IAA Nutzfahrzeuge eine Vielzahl an Neuheiten. Treiber der Entwicklung sind aber nicht die Hersteller, sondern die Zulieferer.

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VDA-Präsident Matthias Wissmann kündigte für die IAA Nutzfahrzeuge eine Vielzahl an Premieren an.
VDA-Präsident Matthias Wissmann kündigte für die IAA Nutzfahrzeuge eine Vielzahl an Premieren an.
(Foto: VDA)

Die Besucher der 65. IAA Nutzfahrzeuge in Hannover können sich 2066 Ausstellern aus 45 Ländern und 322 Weltpremieren widmen. Wie der ausrichtende Verband der Automobilindustrie (VDA) am Freitag mitteilte, ist damit die Zahl der Aussteller um neun Prozent gegenüber der Vormesse im Herbst 2012 gestiegen. Die Nutzfahrzeugschau öffnet am Donnerstag, 25. September für die Besucher ihre Tore und geht bis zum 2. Oktober.

„Natürlich stehen die neuen schweren Nutzfahrzeuge und Transporter im Mittelpunkt der IAA“, sagte VDA Präsident Matthias Wissmann. Doch wie groß der Wertschöpfungsanteil der Zulieferer am Nutzfahrzeug ist, belegt eine weitere Zahl: Allein die Zulieferer zeigen auf dieser IAA 226 Weltpremieren – also rund 70 Prozent der angekündigten Neuheiten. Auch die Hersteller von Anhängern, Aufbauten und Bussen sind mit vielen Neuheiten vertreten. Neben den Weltpremieren werden auf der IAA laut dem VDA auch 78 Europa- und 52 Deutschlandpremieren zu sehen sein.

Die Aussteller sind nach Angaben des Verbands internationaler denn je. 59 Prozent stammen aus dem Ausland, ein neuer Höchstwert. Die meisten Firmen kommen erneut aus China. 200 Unternehmen sind ein Drittel mehr als vor zwei Jahren. Italien folgt mit 137 Ausstellern auf Platz zwei, an dritter Stelle steht die Türkei mit 113 Ausstellern, gefolgt von den Niederlanden, Frankreich, Schweden, Polen, Großbritannien, den USA und Belgien.

Ausgemacht hat der VDA drei Zukunftsthemen, um die sich die Messe drehen wird: Effizienz, Vernetzung und Flexibilität. Zu besichtigen sind die Euro-VI-Fahrzeuge, die gegenüber dem bisherigen Euro-V-Standard 80 Prozent weniger Stickoxid-Emissionen (NOx) und rund zwei Drittel weniger Feinstaubpartikel ausstoßen. In puncto Vernetzung zeige sich, dass die Zukunft im Transporterwesen online sein werde. Lkw würden künftig „mit anderen Fahrzeugen kommunizieren, mit dem Transportunternehmen und natürlich mit dem Kunden“, so Wissmann.

Auch an der Flexibilität des Warenverkehrs führe kein Weg vorbei. „Nur das Nutzfahrzeug liefere Güter von Tür zu Tür“, erinnerte der VDA-Präsident. Die IAA zeigte, wie wichtig das Nutzfahrzeug für jeden einzelnen Bürger täglich sei.

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