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Zulieferer Igus: Neue Materialien für den 3D-Druck

| Redakteur: Jens Scheiner

Igus hat sein Angebot rund um den 3D-Druck weiter ausgebaut und das erste SLS-Material vorgestellt.

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Igus hat sein Angebot rund um den 3D-Druck weiter ausgebaut und das erste SLS-Material vorgestellt.
Igus hat sein Angebot rund um den 3D-Druck weiter ausgebaut und das erste SLS-Material vorgestellt.
(Foto: Igus)

Wie das Unternehmen mitteilte sind beim Lasersintern sind keine Stützstrukturen nötig, da das lose Pulver, das vom eingesetzten Laser nicht aufgeschmolzen wird, als Stützmaterial fungiert. So sind an den Bauteilen weniger Nacharbeiten nötig und die gefertigten Teile können direkt eingesetzt werden. Im Testlabor wurden Gleitlager aus dem neuen Werkstoff bereits mit den bisher gängigsten Materialien für das selektive Lasersintern verglichen. Sowohl in der Schwenk- und der Rotations- als auch der linearen Bewegung waren die Teile nach eigenen Angaben mindestens dreimal abriebfester als die Vergleichsmaterialien. In der laufenden Beta-Phase werden jetzt verschleißbeanspruchte Bauteile in Kundenanwendungen getestet und darüber hinaus weitere Anwendungen für den SLS-Druck von tribo-optimierten Bauteilen gesucht.

„Das Lasersintern ist im 3D-Druck bekannt für eine viel höhere Präzision im Vergleich zum FDM-Verfahren“, erklärt Tom Krause, verantwortlicher Produktmanager bei igus. „Ein weiterer Vorteil unseres neuen Werkstoffs ist außerdem, dass die Bauteile durch den Druck im SLS-Verfahren eine viel höhere Festigkeit erreichen.“

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