China Market Insider In dieses 3D-Druck-Start-up investiert Porsche

Von Henrik Bork

Porsche investiert in ein chinesisches Unternehmen. Was es mit dem Hersteller von 3D-Druckern auf sich hat und wie gut er in Europa bereits vernetzt ist.

Lenkrad-Prototyp aus ABS.
Lenkrad-Prototyp aus ABS.
(Bild: Intamsys)

Die additive Fertigung hat längst begonnen, die Automobilproduktion zu revolutionieren. Porsche Ventures ist ganz sicher kein Trendsetter, wenn es sich kürzlich erstmals zu einer Investition in dem Bereich in China durchgerungen hat. Doch das chinesische Start-up Intamsys, an dessen dritter Finanzierungsrunde sich die Stuttgarter kurz vor dem Jahreswechsel mit einer relativ kleinen Summe beteiligt haben, gilt als eines der innovativsten Unternehmen im Bereich 3D-Druck in der Volksrepublik.

Dieser erste Schritt des Investmentarms von Porsche in die Welt der selbstreinigenden Spritzdüsen könnte sich langfristig als eine seiner besten Entscheidungen des abgelaufenen Jahres entpuppen. Das in Schanghai ansässige, aber weltweit aktive Unternehmen Intamsys baut Drucker, mit denen Hunderte von verschiedenen Kleinteilen für Autos, die Raumfahrt oder auch medizinische Implantate auf Knopfdruck aus einem Datensatz in ein fertiges Bauteil verwandelt werden können.