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Alcoa Industrie giert nach Alu

| Autor / Redakteur: dpa / Bernd Otterbach

Der Aluminium-Hersteller Alcoa freut sich über gute Geschäfte. Es gibt allerdings einen Wermutstropfen: Die Produktion des leichten Metalls wird immer teurer.

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Eine Rekord-Nachfrage nach Aluminium hat dem US-Konzern Alcoa die Kasse gefüllt: Im zweiten Geschäftsquartal, das von April bis Juni lief, setzte das vom Deutschen Klaus Kleinfeld geführte Unternehmen 6,6 Milliarden Dollar um (4,7 Milliarden Euro) - das waren 27 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Gewinn verdoppelte sich sogar auf unterm Strich 322 Millionen Dollar.

„Zwar verläuft die wirtschaftliche Erholung ungleichmäßig“, sagte Kleinfeld am Montag in New York, „doch der Ausblick für Alcoa und für Aluminium bleibt insgesamt positiv.“ Die Nachfrage nach dem Metall steige anhaltend, versicherte der frühere Siemens-Chef. Er rechnet im Gesamtjahr weiterhin mit einer Nachfrage, die um zwölf Prozent über dem Vorjahr liegt.

Die Börsianer wussten nicht so recht, ob sie sich über die Botschaft freuen sollten. Denn höhere Energie- und Materialkosten knabberten gleichzeitig am Alcoa-Gewinn.

In der Wirtschaftskrise war die Nachfrage nach dem vielseitig verwendbaren Alu deutlich zurückgegangen und Alcoa hatte wiederholt rote Zahlen geschrieben.

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