Suchen

Autoliv Infineon in Gurtstraffern

| Redakteur: Klaus Honzik

Autoliv, Zulieferer von Fahrzeug-Sicherheitssystemen, setzt in seiner neuen Generation von Gurtstraffersystemen ausschließlich Leistungshalbleiter von Infineon ein.

Firma zum Thema

In der neuen Generation von Gurtstraffersystemen „Active Seatbelts“ kommt ein Elektromotor mit Elektroniksteuerung zum Einsatz, der den Sicherheitsgurt je nach Belastung während der Fahrt automatisch lockerer lässt oder strafft. Leistungshalbleiter müssen den Elektromotor dazu kurzfristig mit der notwendigen Energie und damit relativ hohen Stromstärken versorgen.

Der Automobil-Zulieferer setzt hierfür Infineons Produktfamilie NovalithIC ein, die die Steuerung und Stromversorgung des Elektromotors übernimmt. Bei Autoliv läuft zurzeit die Produktion der „Active Seatbelt“-Systeme an, die vorerst im Premium-Fahrzeugsegment zum Einsatz kommen werden.

Hohe Qualitätstandards

„Die Kombination aus unserer jahrelangen Erfahrungen im Bereich innovativer Sicherheitssysteme und Infineons Kompetenz bei Halbleitern hat zur Entwicklung des neuen Konzepts von aktiven Gurtstraffern geführt“, sagte Steve Rode, President von Autoliv Electronics. „Wir haben uns für unseren langjährigen Zulieferer Infineon entschieden, weil das Unternehmen einen gleichbleibend hohen Qualitätsstandard für die Automobilbranche bietet.“

„Halbleiter, die die Sicherheit von Autos verbessern, gehören zu Infineons Kernkompetenzen. Wir unterstützen die Ziele der EU, die Zahl der Verkehrsunfälle bis zum Jahr 2010 zu halbieren. Wir wollen immer intelligentere Chips entwickeln, die Fahrzeuge sicherer, komfortabler und energieeffizienter machen“, sagte Claus Geisler, Senior Vice President and General Manager der Automotive Division bei Infineon Technologies. „In unseren NovalithICs verbinden wir unsere Expertise bei Chipfertigung und fortschrittlichen Montage-Technologien mit Chip-On-Chip- und Chip-By-Chip-Konzepten.“

(ID:277047)