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Massivumformung „Initiative Massiver Leichtbau“ gegründet

| Redakteur: Thomas Günnel

Ein Firmenkonsortium aus elf Unternehmen der Massivumformung und neun Stahlherstellern hat Anfang des Jahres 2013 die „Initiative Massiver Leichtbau“ ins Leben gerufen. Wie der Industrieverband Massivumformung e.V. erst kürzlich mitteilte, erarbeitet sie Ideen zur Gewichtseinsparung bei massivumgeformten Bauteilen aus Stahl.

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Ideen zur Gewichtseinspraung massivumgeformter Bauteile aus Stahl erarbeiten: Das ist das Ziel der „Initiative Massiver Leichtbau“. Ihr gehören seit Anfang des Jahres 2013 ein Firmenkonsortium aus elf Unternehmen der Massivumformung und neun Stahlhersteller an.
Ideen zur Gewichtseinspraung massivumgeformter Bauteile aus Stahl erarbeiten: Das ist das Ziel der „Initiative Massiver Leichtbau“. Ihr gehören seit Anfang des Jahres 2013 ein Firmenkonsortium aus elf Unternehmen der Massivumformung und neun Stahlhersteller an.
(Foto: Hirschvogel)

Federführend bei der Kooperation sind der Industrieverband Massivumformung (IMU) und das Stahlinstitut VDEh. Im Rahmen der Initiative erarbeitet die Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH (fka), Aachen, die Studie „Leichtbaupotenziale massivumgeformter Komponenten im Pkw“. Sie untersucht, welche massivumgeformten Bauteile aus Stahl heute im Pkw verbaut werden und wie diese sich hinsichtlich des Leichtbaus optimieren lassen. In Workshops erarbeitet die Forschungsgesellschaft mit Ingenieuren der beteiligten Unternehmen derzeit Vorschläge für den werkstofflichen, gestalterischen und fertigungstechnischen Leichtbau und klassifiziert ihn nach Effekt und Aufwand: vom flüssigen Stahl bis zum fertigen Produkt.

Projektdauer zunächst bis Herbst 2013

Das zunächst bis Herbst 2013 laufende Projekt umfasst warm-, halbwarm- und kaltumgeformte Bauteile. „Massivumgeformte Komponenten sind sehr arbeitsteilig, die Prozesskette verläuft über viele Beteiligte. Es lohnt sich, die Massivumformer von Beginn an mit in den Entstehungsprozess eines Bauteils als kompetenten Partner der Automobilindustrie einzubeziehen!“, sagt Dipl.-Ing. Michael Dahme, externer Projektleiter. Dr. Hans-Willi Raedt, Vice President Advanced Engineering der Hirschvogel Automotive Group und Sprecher des Konsortiums fügte an: „Massivumgeformte Bauteile haben ein hohes Leichtbaupotential und bieten gegenüber anderen Fertigungsverfahren klare Wettbewerbsvorteile. Mit innovativen Ideen lassen sich Energie- und Materialbedarf beispielsweise im Pkw deutlich reduzieren. Als Zulieferer können wir also im Fahrzeugbau ganz erheblich zu Leichtbau und zu mehr Effizienz und Wirtschaftlichkeit der Produkte und Systeme beitragen.“

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