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Joint Venture

Innogy und DKV kooperieren bei E-Mobility

| Autor: Jens Scheiner

Die RWE-Tochter Innogy und der Mobilitätsdienstleister DKV planen ein Joint Venture im Bereich eMobility zu gründen. Ziel des Gemeinschaftsunternehmens ist es gewerblichen Flottenbetreibern künftig Versorgungslösungen aus einer Hand anzubieten.

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Bei dem neuen Gemeinschaftsunternehmen von Innogy und DKV können gewerbliche Flottenbetreiber künftig Elektroautos anbieterübergreifend laden und erhalten nur eine zentrale Rechnung.
Bei dem neuen Gemeinschaftsunternehmen von Innogy und DKV können gewerbliche Flottenbetreiber künftig Elektroautos anbieterübergreifend laden und erhalten nur eine zentrale Rechnung.
( Bild: Innogy )

Innogy und DKV planen ein Joint Venture, um europaweite Angebote für gewerbliche Flottenbetreiber aus einer Hand anzubieten. Demnach sollen Mitarbeiter Elektroautos anbieterübergreifend laden können – und nur eine zentrale Rechnung erhalten. Das geplante Gemeinschaftsunternehmen muss zuvor von der zuständigen Kartellbehörde freigegeben werden.

Markus Dehn, Vice President Produktmanagement Elektromobilität bei Innogy, sagt: „Wir erwarten in den nächsten Jahren einen signifikanten Anstieg bei Elektromobilität, insbesondere bei gewerblichen Kunden. Mit dem geplanten Joint Venture können wir zeitnah umfassende Versorgungslösungen für E-Flotten in ganz Europa anbieten und transparent abrechnen.“

Innogy verfügt nach eigenen Angaben über ein breitgefächertes Portfolio von Ladeinfrastruktur und Services für Flottenbetreiber, Geschäfts- und Privatkunden sowie den öffentlichen Bereich. Mit rund 7.000 vernetzten Ladepunkten ist die RWE-Tochter einer der führenden Betreiber von Ladeinfrastruktur in Europa. Eine leistungsfähige, skalierbare IT-Plattform sichert die verbrauchsgerechte Abrechnung der Ladevorgänge.

Als einer der führenden Mobilitätsdienstleister in Europa rechnet der DKV Euro Service Tank-, Maut- und Ladevorgänge für 170.000 Kunden ab und hat ein Netz von 7.000 öffentlichen Ladepunkten.

Von dem künftigen Gemeinschaftsunternehmen könnten künftig nicht nur Privat- und Geschäftskunden, sondern insbesondere Flottenkunden mit Elektro- sowie Hybridfuhrparks profitieren. Die Mitarbeiter können die Fahrzeuge anbieterübergreifend auf eine Rechnung laden. Auch Maut oder Wäsche können darüber abgerechnet werden.

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