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Innovationsstudie: China hat Japan überholt

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Blickt man auf die einzelnen Hersteller, dann fällt auf, dass viele Hersteller in einzelnen Bereichen sehr kreativ sind, in anderen dafür aber deutlich weniger. Bei den bereits in Serie verfügbaren Elektro-Innovationen beispielsweise haben Tesla und Renault ihre Stärken; dagegen überzeugen der VW-Konzern, Daimler und BMW bei den Plug-in-Hybriden, genauso übrigens wie bei den Serien-Anwendungen im Bereich des teilautomatisierten Fahrens.

Die chinesischen Hersteller wiederum ragen zwar in keiner untersuchten Kategorie heraus – holen aber fast überall spürbar auf. So schneiden Geely und BYD zum Beispiel bei den Plug-ins fast schon so gut ab wie die deutschen Hersteller.

„Was bei der Studie ins Auge fällt, ist, wie viele zum Teil erst wenige Jahre alte chinesische Anbieter es inzwischen gibt, die mit zahlreichen spezifischen Innovationen die globale Branche aufwirbeln“, wird Felix Kuhnert von PWC in der Pressemitteilung zitiert. Ein Beispiel hierfür sei Next EV, ein in Europa noch fast unbekannter Hersteller, der es im vergangenen Jahr auf fast 50 Innovationen brachte und der in Kürze unter der Marke Nio sein erstes Serienfahrzeug auf den Markt bringen will.

Nach einer anderen aktuellen Untersuchung von PWC werden in den Jahren bis 2020 von den deutschen Herstellern 29 neue Elektro-Modelle erwartet – in China werden 33 neue Elektrofahrzeuge prognostiziert. 2017 wurden bereits 66 reine Elektromodelle in China produziert; durch die Neueinführungen wird sich diese Zahl in den nächsten 18 Monaten voraussichtlich auf 84 erhöhen.

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Über den Autor

 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«