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Hannover-Messe 2013 „Integrated Industry stärkt Deutschland“

| Autor / Redakteur: Ken Fouhy / Thomas Günnel

Rund 6.500 Aussteller nehmen auf 236.000 Netto-Quadratmetern Fläche ab dem 8. April an der Hannover-Messe 2013 teil. Mit einem Rekordwert von über 50 Prozent internationaler Unternehmen geht die Messe in diesem Jahr an den Start. Das berichtet Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG.

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Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG: „Integrated Industry steht insbesondere auch für den Einzug der Informationstechnik in die Fertigungsprozesse.“
Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstandes der Deutschen Messe AG: „Integrated Industry steht insbesondere auch für den Einzug der Informationstechnik in die Fertigungsprozesse.“
(Foto: Deutsche Messe)

Aus dem Partnerland Russland belegen 160 Aussteller eine Fläche von 4.900 m². Das Leitthema der diesjährigen Messe lautet „Integrated Industry“. Damit rücke die IT-gestützte Weiterentwicklung der industriellen Produktion in den Mittelpunkt.

Flexiblere Fertigungsstraßen

Köckler: „Integrated Industry steht nicht nur für das einzigartige Zusammenspiel von Automation, Energietechnologien, Antriebstechnik, industrieller Zulieferung sowie Forschung und Entwicklung auf der Hannover-Messe, sondern insbesondere auch für den Einzug der Informationstechnologie in die Fertigungsprozesse. Aufgrund von immer kürzeren Produktlebenszyklen und der zunehmenden Produktvielfalt müssen Fertigungsstraßen in Zukunft immer flexibler werden. So werden zum Beispiel in der Automobilindustrie bereits heute unterschiedliche Fahrzeugmodelle auf einer Produktionslinie hergestellt.“ Das erfordere den Einsatz von zukunftsweisender Software und internetbasierten Technologien.

„Das Werkstück spricht mit der Maschine“

Integrated Industry umschreibt zudem die Vernetzung aller am Produktionsprozess beteiligten Maschinen. Wodurch Produktionsanlagen weniger anfällig für Fehler werden. Künftig erkennen die Maschinen eventuelle Abweichungen bei den zu bearbeitenden Werkstücken. Oder das Werkstück teilt der Maschine über eine Kennung mit, wie es zu bearbeiten ist. Die Werkzeuge passen sich dann selbstständig an und optimieren so den laufenden Fertigungsprozess. „Das Werkstück spricht quasi mit der Maschine“, erläutert Köckler. „Unterm Strich führt Integrated Industry dazu, dass sich Produkte schneller, kostengünstiger und qualitativ hochwertiger produzieren lassen. Diese Entwicklung wird den Produktionsstandort Deutschland nachhaltig stärken.“

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