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Hannover-Messe 2013

„Integrated Industry stärkt Deutschland“

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Putin kommt nach Hannover

Neben Deutschland kommen die meisten Aussteller aus China, Italien, der Türkei, Russland und Frankreich. Mit 739 chinesischen Aussteller kommen 200 Unternehmen mehr als im Vorjahr. Auffällig ist auch, dass sich auch die Beteiligungen aus Italien und Spanien auf dem Niveau der 2011er Veranstaltung bewegen, meint Köckler. „Ein spanischer Aussteller sagte mir kürzlich, er habe 80 Prozent seines Inlandsmarktes verloren. Deshalb müsse er unbedingt auf die Hannover-Messe, um hier neue Kundengruppen und Märkte zu erschließen. Genau dafür steht die Hannover-Messe: Sie ist die optimale Bühne zum Auf- und Ausbau internationaler Kundenbeziehungen.“

Positives wirtschaftliches Umfeld

Der wirtschaflichen Umfeld der Messe bewertet Köckler als positiv: „Einerseits zieht die Wirtschaftsleistung in China wieder an, und die Schwellenländer wachsen weiter stark. Andererseits herrschen Unsicherheiten im Euro-Raum und den USA. Daher müssen Industrieunternehmen zügig auf Nachfrageschwankungen reagieren. Globale Absatzmärkte müssen erschlossen werden, um nicht von einzelnen Märkten abhängig zu sein. Genau dies macht den Wert der Hannover-Messe aus. Hier finden die Unternehmen die richtigen Produkte und Partner, um ihre Wettbewerbsfähigkeit weiter auszubauen“, ist Köckler überzeugt. Solche Entwicklungen sicherten der Industriestandort Deutschland und verhinderten eine weitere Verlagerung der Produktion. „Made in Germany schlägt Low-Cost,“ sagt Köckler.

Eröffnung am 8. April

Die offizielle Eröffnung der Hannover-Messe 2013 findet am 8. April statt. Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnet die Messe gemeinsam mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin.

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