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Digitalisierung IT-Unternehmen Ricardo: Software gegen Reiseübelkeit

Autor / Redakteur: Holger Holzer/SP-X / Maximiliane Reichhardt

In den autonomen Autos der Zukunft sollen Passagiere lesen, arbeiten oder Computer spielen können. Doch was ist mit jenen, denen dabei schon in heutigen Autos schlecht wird? Ein Softwareunternehmen will nun eine Lösung gefunden haben.

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In Roboterautos ist Reiseübelkeit besonders unerwünscht.
In Roboterautos ist Reiseübelkeit besonders unerwünscht.
(Bild: Daimler)

Im autonomen Auto sollen sich die Insassen entspannen können – Reiseübelkeit hat da keinen Platz. Das britische IT-Unternehmen Ricardo hat nun eine Software entwickelt, die die sogenannte Kinetose in Roboter-Shuttles verhindern oder ihre Folgen abmindern soll. Der Algorithmus passe zu diesem Zweck Fahrwerks- und Antriebsverhalten an, so dass Beschleunigungen und Kurvenfahrten als weniger unangenehm empfunden werden. Zusätzlich werde die Atmosphäre in der Passagierkabine optimiert, etwa durch die richtige Beleuchtung, einen passenden Duft und eine angenehme Temperatur.

Ricardo: Pläne für die Serie

Die Technik ist in erster Linie für vollautomatisierte Fahrzeuge gedacht, soll aber auch in Selbstfahrer-Autos für weniger Übelkeit sorgen können. Die Entwickler sind nach eigenen Angaben bereits in Verhandlungen mit Autoherstellern und Mobilitätsdienstleistern über eine Serieneinführung der Technik. Ein möglicher Zeitpunkt wird aber noch nicht genannt.

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