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Alfa Romeo Giulietta Italienische Schönheit

| Redakteur: Julia Mauritz

Auf dem Nachfolger des 147 im C-Segment ruhen große Erwartungen. Das Modell soll der italienischen Marke zu altem Glanz verhelfen und die Verkaufszahlen in die Höhe treiben.

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Die Designer der neuen Giulietta haben sich am Supersportwagen Alfa Romeo 8C Competizione orientiert.
Die Designer der neuen Giulietta haben sich am Supersportwagen Alfa Romeo 8C Competizione orientiert.
( Archiv: Vogel Business Media )

Pünktlich zum 100. Jubiläum lanciert die italienische Traditionsmarke Alfa Romeo mit der Giulietta die große Schwester des Mito. Im Vergleich zum zuletzt ziemlich glanzlosen Vorgänger 147 hat sich nicht nur der Name geändert - die Giulietta ist laut Hersteller ein komplett neu konzipiertes Fahrzeug.

In den Handel rollt das 4,35 Meter lange sportliche Coupé der kompakten Mittelklasse am 19. Juni zu Preisen ab 19.900 Euro. Haico van der Luyt, Country Brand Director von Alfa Romeo, Chrysler, Jeep und Dodge, gibt sich zuversichtlich, bis Dezember 5.000 Einheiten der Giulietta zu vermarkten. Im ersten vollen Verkaufsjahr 2011 rechnet er mit 12.000 Neuzulassungen.

„Die Giulietta ist der rationalste Alfa Romeo aller Zeiten. Der Nutzwert steht im Vordergrund“, betont van der Luyt. Als Beispiele nennt der Brand Director unter anderem die günstigen Unterhaltskosten und die hohe Variabilität des Fahrzeugs, das über einen Kofferraum mit 350 Liter Fassungsvermögen verfügt.

Vier Motoren zur Markteinführung

Die Käufer haben die Qual der Wahl zwischen zwei Otto- und zwei Dieselmotoren mit einem Leistungsspektrum zwischen 77 kW/105 PS bis 125 kW/170 PS, die alle die Euro-5-Norm erfüllen und über Sechsganggetriebe geschaltet werden. Diejenigen, die ein Automatikgetriebe bevorzugen, müssen sich bis zum vierten Quartal 2010 gedulden. Dann kommt die neue Alfa-Doppelkupplungsautomatik.

Das Topmodell, die Giulietta Quadrifoglio Verde, die mit einem 173 kW/235 PS starkem Ottomotor ausgestattet ist, wird schon etwas früher, im Spätsommer, zu Preisen ab 28.300 Euro auf den Markt kommen.

Gewichtsreduktion senkt den Verbrauch

Im Vergleich zum Vorgängermodell 147 ist es beim Giulietta gelungen, den Verbrauch, vor allem durch eine deutliche Gewichtsreduktion, um bis zu 37 Prozent zu senken. Der größte Sparmeister unter den Antrieben ist der 1,6 JTDM-Turbodiesel: Er verbraucht im kombinierten Modus gerade einmal 4,4 Liter Kraftstoff.

Die Antriebe bis zu einer Leistung von 125 kW/170 PS hat der italienische Hersteller zudem mit einem Start-Stopp-System inklusive einer Schaltempfehlungsanzeige ausgerüstet.

Sicherheit ist serienmäßig mit an Bord: Schon in der Basisversion läuft die Giulietta unter anderem mit sechs Airbags vom Band - zweistufige Fahrer- und Beifahrerairbags, Kopfairbags vorne und hinten sowie Seitenairbags. Dazu kommt das Fahrassistenzsystem VDC, das acht Funktionen integriert, darunter eine Antriebsschlupfregelung, einen Bremsassistenten, eine Kurvenbremskontrolle und eine Berganfahrhilfe.

Giulietta Turismo bietet zusätzlichen Komfort

Zu den serienmäßigen Komfortfeatures zählen die Klimaanlage, die asymmetrisch geteilte Rücksitzbank und elektrische Fensterheber. Für die Käufer, die einen höheren Wert auf Komfort legen, bietet sich die Ausstattungsversion Giulietta Turismo an. Zu Preisen ab 21.700 Euro beinhaltet sie unter anderem eine Zwei-Zonen-Klimaautomatik, eine Audioanlage mit CD/MP3-Player und eine Fahrgeschwindigkeitsregelung.

Ergänzt werden kann die Ausstattungslinie Turismo durch zwei Sportpakete, die unter anderem ein Sportfahrwerk, Aluminium-Sportpedale, ein Sportlenkrad und Ledersitze umfassen.

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