Wolfsburg AG IZB-Kongress zur 7. Internationalen Zuliefererbörse

Redakteur: Thomas Günnel

Am Abend des 9. Oktober 2012 eröffneten Vertreter von Volkswagen und der Partnerländer Argentinien und Brasilien die 7. Internationale Zuliefererbörse (IZB) in Wolfsburg. Zuvor markierte der Internationale Automobil Kongress Argentinien | Brasilien den Auftakt der diesjährigen Messe. Durch das Programm führte Claus-Peter Köth, Chefredakteur der Fachzeitschrift Automobil Industrie.

Firmen zum Thema

Beim IZB-Kongress sprachen Referenten des Volkswagen-Konzerns und von Zulieferern der Partnerländer Argentinien und Brasilien. Rund 200 Teilnehmer folgten den Ausführungen.
Beim IZB-Kongress sprachen Referenten des Volkswagen-Konzerns und von Zulieferern der Partnerländer Argentinien und Brasilien. Rund 200 Teilnehmer folgten den Ausführungen.
(Wolfsburg AG)

Die Schirmherren Thomas Schmall, Präsident und Geschäftsführer Volkswagen do Brasil, und Emilio Saenz, Geschäftsführer Volkswagen Argentina S.A., vermittelten etwa 200 Teilnehmern ein realistisches Bild der automobilen Wertschöpfungsketten in den beiden südamerikanischen Ländern.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

Dabei erörterten sie die Themen Produktionswachstum und Kostenwettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit. Daneben sprachen Referenten des Volkswagen-Konzerns und Vertreter von Zulieferfirmen.

Investitionsziel Südamerika

Thomas Schmall verwies in seinem Vortrag auf die Leistungsfähigkeit Brasiliens. Bis zum Jahr 2020 könne das Land auf Platz fünf der weltweiten Wirtschaftsnationen stehen – ausgehend vom achten Platz im Jahr 2010.

Der Präsident des Verbandes argentinischer Automobilzulieferer (AFAC) Fabio Rozenblum stellte lohnende Investitionsmöglichkeiten für sein Heimatland in Aussicht: Argentinien sei ein attraktiver Markt für die Automobilindustrie. „Derzeit werden etwa 70 Prozent der Fahrzeugkomponenten für die argentinische Automobilproduktion in Übersee gefertigt. Unser erklärtes Ziel ist es, den Anteil der lokal produzierten Komponenten signifikant zu erhöhen“, sagte Rozenblum. Dies eröffne der europäischen Zulieferindustrie vielfältige Markteinstiegschancen, sei es auf dem Wege eines lokalen Engagements oder über bilaterale Partnerschaften.

Mehr als 60 Aussteller aus Südamerika

In seinem Schlusswort ermunterte Julius von Ingelheim die Kongressteilnehmer, an den folgenden Tagen die Gelegenheit wahrzunehmen, auf der 7. Internationalen Zulieferbörse mit den über 60 Ausstellern aus Argentinien und Brasilien in Kontakt zu treten.

Außerdem zog er ein positives Fazit zum Kongress: „Kongressteilnehmer, die sich in Südamerika engagieren wollen, konnten wir mit zuverlässigen Informationen aus erster Hand zu den hochaktuellen Trends und Herausforderungen der Automobil- und Zulieferindustrie in Südamerika sowie Best-Practice Erfahrungen dort bereits erfolgreich agierender Unternehmen versorgen“. Der Kongress zur Internationalen Zuliefererbörse wird gemeinsam ausgerichtet von der Wolfsburg AG und der AutoUni. Die AutoUni ist eine Bildungseinrichtung der Volkswagen AG. Sie stellt akademisches Spezialwissen für die Qualifizierung und Weiterentwicklung der Mitarbeiter in den Berufsfamilien zur Verfügung.

(ID:36097190)