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Fahrzeugentwicklung Jaguar Land Rover Partner bei Simulationsforschung

| Autor / Redakteur: ampnet/sm / Thomas Günnel

An der britischen Universität Warwick starten fünf neue akademische Forschungsprojekte zur weiteren Entwicklung virtueller Simulationsverfahren. Als automobiler Partner an der zentralen Schnittstelle dabei ist Jaguar Land Rover.

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Jaguar Land Rover ist Partner des Forschungsprogramms „Programm für innovative Simulation“ der britischen Universität Warwick. Dort starten fünf neue akademische Forschungsprojekte zur weiteren Entwicklung virtueller Simulations-Verfahren.
Jaguar Land Rover ist Partner des Forschungsprogramms „Programm für innovative Simulation“ der britischen Universität Warwick. Dort starten fünf neue akademische Forschungsprojekte zur weiteren Entwicklung virtueller Simulations-Verfahren.
(Foto: Jaguar Land Rover)

Das mit Investitionen von umgerechnet 11,7 Millionen Euro ins Leben gerufene Programm hat eine Laufzeit von fünf Jahren und eröffnet Jaguar Land Rover aufgrund der Zusammenarbeit mit vier führenden Hochschulen des Landes Zugang zu den weltweit fortschrittlichsten Simulations-Werkzeugen und -Prozessen.

Simulieren von Geräuschen und Gerüchen

Ziel der Forschungsarbeiten sind in erster Linie Simulationsprogramme, die dank besonders wirklichkeitsgetreuer Bildauflösung sowie über Geräusche und sogar Gerüche die reale Welt so lebensnah abbilden können wie noch nie. Dabei handelt es sich um die erste Phase einer auf 20 Jahre angelegten Langzeit-Strategie, die Großbritannien und seine Industrie in eine Spitzenposition auf dem Gebiet virtueller Simulations-Techniken versetzen soll.

„Programm für innovative Simulation“

Die fünf akademischen Einzelprojekte bilden das „Programm für innovative Simulation“ (PSI). Es vernetzt die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Jaguar Land Rover mit dem führenden britischen Forschungsrat EPSRC (Engineering and Physical Sciences Research Council), den Universitäten Loughborough, Leeds und Cambridge sowie der Warwick Manufacturing Group (WMG). Das PSI-Projekt wird von Jaguar Land Rover und dem mit staatlichen Fördergeldern ausgestatteten EPSRC mit jeweils 4,7 Millionen Euro gefördert. Weitere Mittel in Höhe von umgerechnet 2,36 Millionen Euro kommen von den Partner-Universitäten. Das Forschungsvorhaben ist in zwei Phasen unterteilt. Die nun bekanntgegebenen fünf Projekte bilden die erste Phase und machen bereits 80 Prozent des Gesamtprogramms aus. Und so sieht die Aufgabenverteilung im Einzelnen aus: Analyse des Fahrzeugs als komplexes System (Loughborough, Leeds), Multi-Physik und multifunktionale Simulation (Loughborough), Fahrsimulation (Leeds), Hochleistungs-Computing und Simulations-Wissen – Data-Mining und Abstraktion (Cambridge) und Visualisierung und virtuelle Erfahrung (Warwick).

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