Antrieb Japan: Ab Mitte 2030 keine Verbrenner mehr?

Autor / Redakteur: dpa / Thomas Günnel

Saubere Luft in Japan: Das Land will bis zum Jahr 2050 keine Treibhausgase mehr emittieren. Das wirkt sich auch auf Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren aus.

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Japan will ab Mitte der 2030er Jahre keine Neufahrzeuge mehr zulassen, die ausschließlich mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden.
Japan will ab Mitte der 2030er Jahre keine Neufahrzeuge mehr zulassen, die ausschließlich mit einem Verbrennungsmotor angetrieben werden.
(Bild: Lexus)

Japan will den Autoverkehr im eigenen Land weniger umweltschädlich machen. Das Ministerium für Wirtschaft, Handel und Industrie sei dabei, das Ziel auszuarbeiten, Mitte der 2030er Jahre keine mit Benzin betriebenen Neufahrzeuge mehr zuzulassen, berichtete der japanische Fernsehsender NHK am Donnerstag (3. Dezember).

Stattdessen solle der gesamte Autoverkehr auf umweltfreundlichere Antriebssysteme wie Elektro- und Hybrid-Fahrzeuge umgestellt werden. Die vor Deutschland drittgrößte Volkswirtschaft der Welt wolle durch klare Zielvorgaben die Führung bei der weltweiten Abschaffung von Verbrennern übernehmen.

Null Emissionen bis 2050

Japan will seine Treibhausgasemissionen bis 2050 auf Null reduzieren. Das hatte der neue Regierungschef Yoshihide Suga kürzlich angekündigt. Die Vorgängerregierung hatte noch eine Reduzierung der Emissionen um 80 Prozent bis ins Jahr 2050 angestrebt. Auf die Klimaerwärmung zu reagieren stelle kein Hindernis mehr für das Wirtschaftswachstum dar, sagte Suga.

„Wir müssen unsere Einstellung ändern.“ Proaktive Maßnahmen würden Veränderungen in der Industriestruktur und der Wirtschaft herbeiführen und zu starkem Wirtschaftswachstum führen.

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