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Lexus Japaner präsentieren F-Sport-Modelle

| Autor / Redakteur: ampnet/low / Michael Ziegler

Die Premium-Marke im Toyota-Konzern will bis Jahresende in allen Modellreihen „F Sport“-Versionen anbieten. Bei einem Ortstermin auf dem ADAC-Testgelände in Grevenbroich machte sich „Automobil Industrie“ einen persönlichen Eindruck von der Sport-Offensive.

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Lexus GS in der F-Sport-Variante.
Lexus GS in der F-Sport-Variante.
(Lexus)

Der IS F erschien 2008 und ist noch heute im Programm: fünf Liter Hubraum, 311 kW/423 PS, 0 - 100 in 4,8 Sekunden, Höchstgeschwindigkeit 270 km/h (elektronisch begrenzt). Das Ganze alltagstauglich und verpackt in der normalen IS-Karosserie. Allenfalls die großen Räder, der kleine Heckspoiler und die 8-förmigen doppelten Auspuffrohre lassen die Potenz erkennen. Und der Preis: 70.600 Euro – doppelt so viel wie das Grundmodell IS 250.

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Noch mehr austoben durften sich die Ingenieure beim Lexus LFA. Ohne Rücksicht auf Serienteile wie beim IS F entwickelten sie ein Cockpit aus Kohlefaser-Kunststoff, befeuert von einem V-Zehnzylinder mit 4,8 l Hubraum, Drehzahlen bis 9000 U/min und 412 kW/560 PS. Er beschleunigt das 1500 kg wiegende Gefährt in 3,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 und maximal bis auf 325 km/h. 500 Exemplare des LFA wurden von Hand gebaut und sofort verkauft – 50 davon nochmals verstärkt mit „Nürburgring Performance Paket“. Testfahrer Akira Iida umrundete damit den berühmten Eifel-Kurs in 7 Minuten und 14 Sekunden. In Deutschland wurden von den 500 LFA-Exemplaren 16 verkauft, für jeweils runde 375.000 Euro, eines davon mit Nürburgring-Performance.

Konkurrenz für A6 und 5er

Der GS in Sportversion verfügt über ein variables Fahrwerk und über sportliche Designelemente. Die fast fünf Meter lange Mittelklasse-Limousine ist jüngst in neuer Form erschienen, sie soll wieder eine Alternative z. B. zum Audi A6 und zum 5er-BMW bilden. Zu haben ist sie als GS 250 mit 2,5-l-V6-Motor (154 kW/209 PS) und als GS 450h mit 3,5-l-Benzin- plus Elektromotor, Gesamtleistung 254 kW/345 PS. Die Preise betragen 45.200 Euro für den GS 250 und 54.750 Euro für den GS 450h, für F Sport werden (inklusive umfassender Ausstattung und beim GS 450h inklusive Hinterradlenkung) jeweils rund 15.000 Euro mehr aufgerufen.

Drittes Modell mit F Sport-Emblem ist der vor kurzem in einigen Details überarbeitete RX. Er ist ein SUV, vergleichbar etwa mit dem VW Touareg, dem Volvo XC 90 oder dem Mercedes ML, zu haben als RX 350 mit 3,5-l-Benzinmotor (204 kW/277 PS) und als RX 450h mit demselben V6-Triebwerk plus zwei Elektromotoren. Der zweite sorgt für den Allradantrieb an der Hinterachse. Die Systemleistung beträgt 220 kW/299 PS, der Normverbrauch wird mit 6,3 l/145 g CO2 angegeben. Die Ausstattungsvariante F Sport unterscheidet sich nicht im Antrieb, wohl aber in Details wie dem strafferen Fahrwerk mit Querdämpfern vorn und hinten sowie eigenständigem rautenförmigem „Diabolo“-Grill. Die Grundpreise betragen 53.150 Euro für den RX 350 und 59.950 für den RX 450h, Zuschlag für F Sport: runde 10.000 bzw. 13.000 Euro.

Die Modifikationen der 2011 eingeführten Kompakt-Limousine CT 200h beschränken sich beim Sportmodell auf ein strafferes Fahrwerk mit Querdämpfer vorn und optische Änderungen z. B. an den Stoßfängern, Seitenschwellern und dem Grill. Die Systemleistung des Hybrids (100 kW/136 PS), die Fahrwerte und der Verbrauch (3,8 l/87 g) ändern sich nicht, der Preis steigt um gute 5.000 Euro auf 34.430 Euro.

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