Suchen

K 2016 Jenoptik zeigt Maschinenkonzepte und Verfahren

| Redakteur: Thomas Günnel

Auf der K-Messe präsentiert Jenoptik neue Maschinenkonzepte für die Automobilindustrie. Außerdem stellt der Ausrüster ein neues Verfahren zur Perforation von Materialien vor.

Firmen zum Thema

Jenoptik stellt auf der K-Messe in Düsseldorf neue Maschinenkonzepte für die Automobilindustrie vor – und ein neues Verfahren zur Perforation von Materialien.
Jenoptik stellt auf der K-Messe in Düsseldorf neue Maschinenkonzepte für die Automobilindustrie vor – und ein neues Verfahren zur Perforation von Materialien.
(Bild: Jenoptik)

Jenoptik zeigt auf der K-Messe vom 19. bis 26. Oktober seine Maschinenkonzepte für die Automobilindustrie. Zu den Themen Leichtbau, Materialeinsparung und Flexibilität in der Produktion stellt das Unternehmen Systeme vor, die speziell der Bearbeitung von Stoßfängern dienen. Dabei kombiniert das Unternehmen zwei Techniken: das 3D-Laserschneiden und das 3D-Laserschweißen. Die Verkettung je einer Laserschneid- und Laserschweißanlage ermöglicht es laut Hersteller, Stoßfänger mit einer großen Variantenvielfalt und komplexe Interieur- und Exterieur-Bauteile zu bearbeiten. Das Laserschweißen schafft dabei hochfeste Verbindungen, ohne dabei zu tief in das Trägermaterial einzudringen und dies zu beschädigen. Die Materialdicke des Stoßfängers kann so von heute 3 auf 2,5 mm sinken – mit entsprechend geringerem Materialeinsatz. Auf der Messe zeigt Jenoptik die Bearbeitung des Stoßfängers live.

Neues Verfahren für Airbagnähte

Ein neues Verfahren das Jenoptik vorstellt, ermöglicht es, den Echtlederbezug von Instrumententafeln mittels Laser zu perforieren. Das Besondere daran ist laut Hersteller, dass die Perforation durch einen sogenannten kalten Abtrag mit einem Femtosekundenlaser geschieht. Das Leder erwärmt sich somit während der Laserperforation nicht und seine Qualität wird nicht beeinträchtigt. Erstmals lassen sich demnach mittels Laser unsichtbare Airbag-Sollbruchstellen im Naturmaterial Leder erzeugen, ohne dass das Material an den bearbeiteten Stellen verhärtet oder schrumpft. Mit einer entsprechenden Maschine eignet sich das Verfahren für Echtleder, Kunstleder, dünne Textilmaterialien, Materialverbunde oder Mehrfachschichtsysteme.

Über Jenoptik

Jenoptik ist in den fünf Sparten Optical Systems, Healthcare & Industry, Automotive, Traffic Solutions sowie Defense & Civil Systems aktiv. Mit der Sparte Automotive zählt Jenoptik nach eigener Aussage zu den führenden Herstellern von Fertigungsmesstechnik und 3D-Laseranlagen. Zum Portfolio im Bereich Metrology gehören hochpräzise berührende und berührungslose Fertigungsmesstechnik für die pneumatische, taktile oder optische Prüfung von Rauheit, Konturen, Form und die Bestimmung von Dimensionen im Fertigungsprozess und im Messraum. Im Bereich „Laser Processing“ entwickelt das Unternehmen 3D-Lasermaschinen zum Bearbeiten von Kunststoffen, Metallen und Leder. Weiterer Bestandteil des Produktportfolios sind energieeffiziente und umweltfreundliche Abluftreinigungssysteme für industrielle Prozesse.

Jenoptik auf der K-Messe: Halle 11, Stand C45.

(ID:44334696)