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IAA 2011 Johnson Controls zeigt kompakte Akkus

| Redakteur: Bernd Otterbach

Der US-Zulieferer Johnson Controls zeigt auf der diesjährigen IAA kompakte Akkus, die selbst in kleinen Elektrofahrzeugen Raum für andere Ausstattungen lassen. In seinem „Show-Car ie:3“ stellt das Unternehmen sogenannte prismatische Zellen vor.

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Die extraflachen Batterien liegen direkt über dem Boden, über den auch die Kühlung läuft. 216 Einzelelemente erzeugen und speichern eine Energie von fast 24 Kilowattstunden. „Im elektrischen Fahrmodus sind so Strecken von 160 Kilometern möglich“, sagte eine Johnson-Controls-Sprecherin. Nach sechs bis acht Stunden Ladezeit ist der Wagen wieder „aufgetankt“. Solche Werte mögen viele Autobesitzer für unbefriedigend halten. Doch die neue Technologie mit einem lithiumhaltigem Mischoxid aus Nickel, Mangan und Kobalt soll nach der Serienreife 2013 weitere Forschungen anstoßen - auch bei Hybridfahrzeugen. „Bisher hatten die Zellen zylindrische Form, so in der Mercedes S-Klasse“, so die Sprecherin weiter.

Ingenieure tüfteln längst an Konzepten, um Batterien langlebiger zu machen. „Man muss das Thema Reichweite neu denken“, heißt es bei Johnson Controls. Zellen, die Lithium-Luft-Gemische enthalten und Sauerstoff nutzen, würden gerade getestet. „Es gibt aber physikalische und chemische Grenzen.“ Auch die Start-Stopp-Technik benötige noch leistungsfähigere Aggregate.

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