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Eberspächer Joint Venture Catem übernommen

| Redakteur: Bernd Otterbach

Eberspächer hat rückwirkend zum 1. Januar 2008 seinen Anteil an der Herxheimer Catem Holding von 50 auf 100 Prozent aufgestockt.

Catem gilt als einer der Marktführer für elektrische Zuheizer, die in Diesel-Pkw und zunehmend auch in Benzin- und Hybridfahrzeugen verbaut werden. Die Catem-Gruppe, zu der auch Niederlassungen in Japan und Korea gehören, erwirtschaftet mit über 300 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von rund 70 Millionen Euro. Kerngeschäft des 1998 von DBK (David + Baader GmbH/Kandel) und Eberspächer gegründeten Unternehmens sind die so genannten PTC-Heizer, die mittlerweile in fast allen bekannten PKW-Marken vertreten sind. „Der Trend zu immer effizienteren Motoren erfordert innovative Wärmekonzepte“, sagte Heinrich Baumann, geschäftsführender Gesellschafter bei Eberspächer. Bis 2010 könnte der Bedarf an PTC-Elementen von sechs auf über zehn Millionen steigen, wenn Otto-Direkt-, Hybrid- und Wasserstoff-Antriebe in Serie gehen.

Kfz-Leistungselektronik mit strategischer Bedeutung

Mit der Catem-Tochter Develec will der auf Abgastechnik und Fahrzeugheizungen spezialisierte Automobilzulieferer sein Engagement im Zukunftsmarkt Leistungselektronik deutlich verstärken. „Große strategische Bedeutung hat für uns aber auch das zweite Standbein der Catem-Gruppe, die Kfz-Leistungselektronik“, so Baumenn weiter. Die 2001 gegründete Catem Develec entwickelt und produziert elektronische Steuergeräte für für PTC-Heizer, Kraftstoffpumpen sowie zur Bordnetz-Stabilisierung bei Start-/Stopp-Funktionen.

Die Catem-Übernahme habe keine Auswirkungen auf die Führung, ddie Standorte, die Mitarbeiterzahl und den Firmennamen, teilte das Esslinger Unternehmen am Mittwoch mit.

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