Verbindungstechnik Kamax kooperiert mit Robert Schröder Gruppe

Redakteur: Lena Bromberger

Mit der Mehrheitsbeteiligung an der Robert Schröder Gruppe ergänzt der Automobilzulieferer Kamax sein Produktportfolio in den Feldern e-Bike und e-Drives.

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Durch die Kooperation mit der Robert Schröder Gruppe ergänzt der Verbindungstechnik-Spezialist Kamax sein Produktportfolio in neuen Bereichen und Anwendungen, insbesondere in den Feldern e-Bike und eDrives.
Durch die Kooperation mit der Robert Schröder Gruppe ergänzt der Verbindungstechnik-Spezialist Kamax sein Produktportfolio in neuen Bereichen und Anwendungen, insbesondere in den Feldern e-Bike und eDrives.
(Bild: Stefan Bausewein)

Die Kamax-Gruppe hat nach eigenen Angaben mit der Mehrheitsbeteiligung an der Robert Schröder Gruppe im Rahmen ihrer neuen Unternehmensstrategie einen wichtigen Schritt nach vorne gemacht. Mit der Kooperation ergänzt der Verbindungstechnik-Spezialist sein Produktportfolio in neuen Bereichen und Anwendungen, insbesondere in den Feldern e-Bike und eDrives.

Der Erwerb steht unter dem Vorbehalt der fusionskontrollrechtlichen Freigabe, der Vollzug soll noch im ersten Quartal 2021 vermeldet werden.

Robert Schröder ist ein Hersteller von Präzisionsteilen inner- und außerhalb der Automobilindustrie und auf die Weiterverarbeitung von Kaltformteilen durch Drehen, Fräsen, Schleifen, Verzahnen und Montage spezialisiert.

„Wir freuen uns über die Möglichkeit, uns gemeinsam mit dem neuen Partner weiterzuentwickeln. Kamax erweitert seine Kompetenzen und das Angebot an die Kunden gemäß der neuen Unternehmensstrategie. Davon profitieren auch unsere Mitarbeiter, etwa durch den Aufbau der Produktion für neue Umformteile am Standort in Homberg“, sagt Jörg Steins, CEO der Kamax-Gruppe.

Für Robert Schröder bedeute die Mehrheitsbeteiligung eine langfristige Perspektive durch die Zugehörigkeit zu einer globalen Unternehmensgruppe; die rechtliche Struktur werde beibehalten.

Die Zusammenarbeit mit der Kamax-Gruppe ermöglicht uns international zu wachsen und gleichzeitig unabhängig zu bleiben. Das ist für unsere Beschäftigten und Kunden ein wichtiges Signal und bedeutet auch für mich persönlich, dass ich die erfolgreiche Entwicklung unseres Hauses weiterhin mitgestalten kann“, freut sich André Casel, Gesellschafter und Geschäftsführer von Robert Schröder. Die Unternehmensgruppe beschäftigte im Jahr 2019 etwa 300 Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von circa 45 Millionen Euro.

Die Kamax-Gruppe wiederum beschäftigt weltweit an 13 Standorten 3.350 Mitarbeiter. Der Gruppenumsatz erreichte im Jahr 2019 rund 774 Millionen Euro.

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