Mobilitätsdienste

Kartellamt genehmigt Fusion von Drivenow und Car-2-Go

| Autor / Redakteur: dpa / Svenja Gelowicz

Die Dienste von Daimler und BMW haben zusammen etwa 40 Millionen Kunden, vor allem in Europa.
Die Dienste von Daimler und BMW haben zusammen etwa 40 Millionen Kunden, vor allem in Europa. (Bild: BMW)

Die Carsharing- und Mobilitätsdienste-Fusion von Daimler und BMW ist endgültig unter Dach und Fach. Am Mittwoch wurden auch die letzten rechtlichen Hürden aus dem Weg geräumt.

Der Zusammenschluss der Carsharing- und Fahrdienste von BMW und Daimler ist unter Dach und Fach. Nach der EU-Kommission hat auch das US-Kartellamt die Fusion genehmigt, teilten die beiden Autobauer am Mittwoch (19. Dezember) mit.

Das neue Unternehmen mit Sitz in Berlin soll die Carsharing-Flotten von Car-2-Go und Drivenow mit rund 20.000 Mietautos bündeln. Vollzogen werden soll die Fusion Ende Januar, die nächsten Schritte will das neue Unternehmen anschließend im Laufe des ersten Quartals 2019 bekannt geben. Die Ankündigung hatte sich leicht verzögert, da die Genehmigung der US-Behörden länger dauerte als erwartet.

Zu der neuen Firma gehören auch die Buchungsplattformen Moovel und Reach-Now, die Vermittlungs-Apps My Taxi, Chauffeur Privé, Clever Taxi und Beat, die Parkplatz-Dienste Park-Now und Parkmobile sowie die Elektroauto-Ladedienste Chargenow und Digital Charging Solutions.

Die Dienste von Daimler und BMW haben zusammen etwa 40 Millionen Kunden, vor allem in Europa. Die beiden Autohersteller legen ihre Mobilitätsdienste zusammen, um sich die Kosten zu teilen und schneller zu wachsen – und um nicht eines Tages von Fahrdienst-Plattformen wie Uber oder Didi Chuxing in China zu reinen Zulieferern degradiert zu werden.

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