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Leichtbau

Kiekert setzt auf leichte Schließsysteme

| Redakteur: Michael Ziegler

Der Schließsystem-Spezialist Kiekert hat über zwei Fahrzeug-Generationen hinweg das Gewicht ihrer Schließsysteme im Vergleich zu marktüblichen Schlössern mit gleicher Funktionstechnik um 40 bis 50 Prozent reduziert.

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Kiekerts Leichtbau-Schlösser werden aktuell auf der Messe InterAuto (28. bis 31.08.2014) präsentiert.
Kiekerts Leichtbau-Schlösser werden aktuell auf der Messe InterAuto (28. bis 31.08.2014) präsentiert.
(Foto: Kiekert)

Kiekert setzt dabei auf Leichtbauwerkstoffe, neue Fertigungsverfahren sowie auf eine erhöhte Funktionsintegration bei gleichzeitiger Bauraumreduzierung. Innerhalb der letzten Fahrzeuggeneration hat der Automobilzulieferer Gewichtseinsparungen von 1 bis 3 Kilogramm pro Fahrzeug in den Plattformsegmenten „Premium-Plattform“ und „Alpha Plattform“ (Volumenmarkt) erzielt. Durch die Optimierung der Systemarchitektur wurde der Bauraum im jeweiligen Plattformsegment um 15 bis 30 Prozent reduziert. Ermöglicht wird dies durch den modularen Aufbau der Leichtbau-Schlösser, die regionalspezifisch an die individuellen Kundenbedürfnisse angepasst werden. Durch eine optimierte Materialauswahl wird laut dem dem Automobilzulieferer sowohl hohe Festigkeiten als auch ein niedrigeres Gewicht sichergestellt. Gewichtsoptimierte Aktuatoren für Komfortfunktionen wie das elektrische Ver- und Entriegeln und die automatische Zuziehfunktion leisten einen weiteren Beitrag zum Leichtbau.

„Das beherrschende Thema in der Automobilbranche ist der Leichtbau. Wir haben uns bereits vor Jahren dem Leichtbauprinzip verschrieben. Leichtbau-Schließsysteme sind ein Teil unserer Effizienz-Strategie. Unser klares Ziel ist: Das Gewicht um jedes unnötige Gramm weiter zu reduzieren. Dabei gilt es, ein Minimum an Gewicht mit einem Maximum an Sicherheit, Effizienz und Komfort zu vereinen. Dies haben wir im Laufe der Jahre durch das konsequente und zielgerichtete Verfolgen unserer Leichtbau-Ziele und unserer modularen Bauweise in allen Plattformsegmenten geschafft“, so Dr. Karl Krause, Vorstandsvorsitzender der Kiekert AG. Um der wachsenden Bedeutung des Leichtbaus im Automobil gerecht zu werden, arbeitet Kiekert seit Jahrzehnten mit internationalen Forschungseinrichtungen zusammen. „Weltweite Kooperationen mit Wissenschaftlern und Studierenden sind eine wichtige Quelle für unseren Erfolg. Sie sichern uns den Zugang zu wertvollen Erkenntnissen und zu neuen Effizienzverfahren. Unsere Zusammenarbeit mit der Hochschule Bochum in Deutschland, der Yichun University in China, der Kettering University in den USA und dem Instituto Tecnologico de Monterrey in Mexiko sind nur einige Beispiele für unser weltweites Wissenschaftsnetzwerk“, betont Thorsten Bendel, Director Product Development Europe.

Vom 28. bis 31. August präsentiert Kiekert seine Leichtbau-Schlösser auf der InterAuto in Russland. Dort wird auch erstmals die neueste Generation des LKW-Schlosses einem breiten Publikum im europäischen Raum vorgestellt.

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