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Rheinmetall Kolbenschmidt könnte eigenständig werden

| Redakteur: Bernd Otterbach

Dies hat der Rheinmetall-Vorstand am Donnerstag angekündigt. Beiden Sparten sollen mit einer größeren Flexibilität ihre Wettbewerbspositionen weiterentwickeln, so das Führungsgremium

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Dert Rheinmetall-Konzern will seine Zwei-Säulen-Strategie mit den beiden Bereichen Automotive und Defence unter die Lupe nehmen. Ein Börsengang der Autotochter Kolbenschmidt Pierburg AG rückt näher.

Dies hat der Rheinmetall-Vorstand am Donnerstag angekündigt. Beiden Sparten sollen mit einer größeren Flexibilität ihre Wettbewerbspositionen weiterentwickeln, so das Führungsgremium weiter.

Am Freitag hat der Düsseldorfer Mischkonzern nach einem erfolgreichen ersten Halbjahr wie erwartet seine Jahresziele angehoben. Sowohl Umsatz als auch Ergebnis sollen stärker steigen als bislang gedacht, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Im zweiten Quartal mussten die Düsseldorfer aber einen Gewinnrückgang hinnehmen.

Starkes Autogeschäft

Im Gesamtjahr will der Konzern Erlöse von 4,4 Milliarden bis 4,5 Milliarden Euro erzielen, das wären mindestens 100 Millionen Euro mehr als zuvor angenommen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll vor allem wegen des starken Autogeschäfts nun bei 350 Millionen bis 370 Millionen Euro herauskommen. Im vergangenen Jahr hatte der Konzern Erlöse von knapp 4 Milliarden Euro sowie ein EBIT von rund 300 Millionen Euro erzielt.

Im zweiten Jahresviertel wurde ein Umsatz von gut einer Milliarde Euro erwirtschaftet. Das EBIT ging von 65 Millionen auf 50 Millionen Euro zurück. Der Überschuss betrug 25 Millionen Euro, nach 38 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Für den Ergebnisrückgang im Rüstungsbereich wurden unter anderem unvorhergesehene Projektkosten angeführt.

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