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Porsche 911 Kompakt gewachsen

| Autor / Redakteur: SP-X / Bernd Otterbach

Der neue Porsche 911 ist einer der Stars der IAA in Frankfurt. Eigentlich sollte der 911 erst zur Messe enthüllt werden. Jetzt hat ein amerikanischer Blog erste Bilder veröffentlicht.

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Sie zeigen ein behutsam weiterentwickeltes Design, das gleichermaßen kompakter wie aggressiver wirkt, ohne die klassische Linie zu verletzen. Der neue Elfer mit der Bezeichnung 991 ist eine Neukonstruktion. Gegenüber dem Vorgänger wuchs der Radstand um 10 Zentimeter. Im Gegenzug schrumpften die Überhänge. Insgesamt ist der Neue mit 4,49 Metern kaum länger, aber etwas breiter als die bisherige Generation mit dem internen Kürzel 997.

Beim Interieur haben sich die Designer ein wenig am Carrera GT orientiert. Die Mittelkonsole steigt nach vorne steil an, damit der Schalthebel näher am Lenkrad liegt. Gleichzeitig übernimmt der Elfer Cockpit-Elemente aus dem Panamera. Es bleibt natürlich bei fünf Rundinstrumenten mit einem zentral angeordneten Drehzahlmesser.

Verbrauchswerte fallen

Die Motoren wurden weiterentwickelt. So leistet der 3,8-Liter Boxer des Carrera S nun 400 statt 385 PS. Der Carrera kommt mit 3,4 Litern Hubraum aus und erzeugt damit 350 PS. Porsche legt traditionell viel Wert auf effiziente Sportlichkeit. So fallen beim Neuen nicht nur Rundenzeiten sondern auch Verbrauchswerte. Der Carrera S kommt mit 8,7 Litern im Schnitt aus, der Carrera mit 8,2 Litern, jeweils mit dem optionalen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe. In der handgeschalteten Version dürften die Verbräuche etwas höher liegen, auch wenn hier erstmals ebenfalls sieben Gangstufen zur Verfügung stehen. Die Vorgänger brauchten rund 1,5 Liter mehr.

Preislich dürfte sich der 991 bei seiner Markteinführung Ende des Jahres am Vorgänger orientieren. Der aktuelle Carrera kostet 85.538 Euro, der Carrera S startet bei 98.628 Euro.

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